Südsee-Reise zu den Inselgruppen Fiji , Tonga und Samoa. Seit 12 Jahren habe ich eine Reise ans andere Ende der Welt auf dem Schirm, ich kann immer noch nicht glauben, dass ich jetzt tatsächlich da war. Nicht alles war ideal, aber auch unangenehmere Umstände gehören für mich zur Erinnerung dazu und werden festgehalten. Das ändert nichts daran, dass ich Reisen insgesamt immer als tolle Erfahrungen wahrnehme. Die in allen Blautönen von tief violett bis hell türkis-blau schillernde See mit weiten Palmenstränden habe ich erlebt. An anderen Tagen hat es geregnet und der Himmel war grau - November ist schon die beginnende Regenzeit, ein früherer Termin wäre günstiger gewesen. So viele Fotobücher von dieser Region sind ja noch nicht eingestellt, vielleicht ist mein FB von daher interessant. Die Gestaltung ist wie immer schlicht.

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Hallo, was für eine Reise, und was für ein tolles Buch. Ich bin noch Anfänger und möchte fragen, wie man dem aquarellartigen Bildrand erstellt, z. B. Titel- und Rückseite. Danke für eine Antwort
Die zerrissenen Masken findet man unter Masken und Rahmen, Kategorie Reise - da sind eine Mengen eingestellt. Einfach Masken und Rahmen in der linken Spalte anklicken, Maske suchen, anklicken und auf das Foto legen. Diese Masken sind erst mit letztem oder vorletzten update reingekommen. Man kann auch nach Aufruf Masken und Rahmen in das Suchfeld eine Objektnummer eingebe, wenn man sie denn weiss, z.B. 1466348 ist eine zerrissene Maske. Wie gesagt, wenn ie nicht automatisch unter den Masken schon erscheint, dann neue herunterladen unter Kategorie Reisen.
Hallo Tiger, sehr gern bin ich mit Dir in die Südsee gereist- das ist ja schon was Besonderes!👍Das waren sicher ganz tolle Erlebnisse, die man ewig in Erinnerung behält. Deine Fotos zeigen dies ja auch sehr ausdrucksstark! Wir waren vor einigen Jahren auf verschiedenen Inseln von Französisch Polynesien und mir ist aufgefallen, dass die Polynesier generell sehr kompakt sind, obwohl sie unwahrscheinlich viel Fisch essen und es auf vielen Inseln, z.B. auf Bora Bora und Moorea dort keinerlei Fast Food Angebote gibt. Auch die Hawaiianer sind sehr übergewichtig, aber dort ist natürlich Fast Food an jeder Ecke vertreten. Naja, jedenfalls habe ich mich damit befasst und gelesen, dass es dafür genetische Gründe gibt. Auf dem dem Chromosom 5 liegt bei den Polynesiern eine spezielle Genvariante, die dann zu einem 35% höherem Adipositas-Risiko führt. Früher hat das mit einem sehr geringen Kohlenhydratangebot ( seit Tausenden von Jahren sind das Seefahrer und haben viele Inseln bevölkert) das Überleben gesichert und die Fettzellen wachsen lassen, heute ist das aber eher ein Fluch. Das sind sogenannte "thrifty genes", besonders amerikanische Genetiker haben das erforscht. Das nur nebenbei....
Sehr gern sende ich Dir das nächste❤️, verbunden mit vorweihnachtlichen Grüßen aus Dresden von Karin.
Vielen Dank. Das ist jetzt die 3. Erklärung, die ich höre. Lt unserem Reiseleiter sind es die vielen, stärkehaltigen Knollen, die sie essen. Dann habe ich mal gelesen, dass Australien/Neuseeland dort unverkäufliche, stark fettdurchwachsene Fleischteile auf die Inseln exportieren, die Insulaner sollen es konsumiert haben, weil billig. Zumindest von einer Insel habe ich gehört, dass der Import inzwischen verboten wurde.
Als ich „Südsee, Fiji, Tonga und Samoa“ sah, konnte ich nicht anders, das Buch musste ich mir sofort ansehen. Hintergrundinfo: Ab den 70er Jahren habe ich für 12 Jahre auf den Fiji-Inseln gelebt und zwischendurch auch in Samoa und Tonga gearbeitet.
Ein paar Anmerkungen sind mir gleich aufgefallen: Das überall zu hörende „Bula“ wird eigentlich „Mbula“ ausgesprochen, ich nehme mal an, das meinst du. Und 1 FJD sind 0,38 €, also umgekehrt, kleiner Zahlendreher.
Was den Kannibalismus angeht: Das war wohl eher ein Horrormärchen für Touristen. Kinder wurden nie gegessen, und selbst die Häuser (Bambus- und Palmblattkonstruktionen) hatten keine heimtückischen Hausecken. In Fiji gab es nie Nahrungsmangel, alles wächst wie Unkraut, der Rest läuft einfach rum. Der Kannibalismus dort war:
rituell, nicht alltäglich
an K r ieg, Macht und Spiritualität gebunden
symbolisch, nicht ernährungsbezogen
zwischen 1850 und 1870 weitgehend beendet
Kinder und Frauen waren nie Ziel solcher Rituale
Die Länder haben übrigens kaum markante Wahrzeichen, irgendwie sehen sie sich alle ähnlich. Euer Reiseverlauf klingt eher langweilig, aber das kannst du ja nicht ändern. Die Sigatoka-Dünen? Früher ein Kokospalmen-Paradies, heute eher ein trauriger Sandhaufen.
Mittlerweile lebe ich seit 30 Jahren in Österreich, aber so viel hat sich wohl nicht geändert. Zurückziehen würde ich trotzdem nicht mehr, meine Jahre in Australien waren eindeutig aufregender.
Zurück zu deinem Buch: Mir gefällt die schlichte Gestaltung, ohne unnötigen Schnickschnack. Interessant dein Adipositasvergleich, aber mollig heißt dort Wohlstand. Super Ausrede. 🤣
Das weiss man ja leider nie - was man nicht gezeigt bekommen hat. Ich hätte gerne mehr Programm gehabt. Was findest Du als Expertin denn, was man noch hätte sehen/machen können ? Allerdings waren wir ja auch eine Gruppe von 60-/70-Jährigen, Trekking auf rutschigen Dschungelpfaden kommt da nicht in Betracht. Und ich glaube auch nicht, dass wir Segler und Surfer dabei hatten. Viele sind aber schwimmen/ schnorcheln gewesen, das muss sehr lohnend gewesen sein.
Das mit dem Kannibalismus kann gut sein, dass es nur Zeremonial-Kanibalismus war. Unser Reiseleiter hat die Notsituationen damit erklärt, dass aufgrund des Klimas keine Vorräte angelegt werden konnten. Aber eigentlich hat doch jedes Volk eine Konservierungsmethode entwickelt. Und die reichen Fischgründe sind bei den guten Seefahrern doch auch immer in Reichweite gewesen.
Die Geschichte von den Kinderleichen an den Hausecken ließ mich nicht los. Also wandte ich mich an meine Kontakte in Fidschi, doch keiner von ihnen hatte je davon gehört. Stell dir nur vor, wie so eine Leiche in der tropischen Hitze nach ein paar Stunden aussieht: Sie bläht sich auf, platzt irgendwann, die Fliegen legen ihre Eier, und bald darauf wimmelt es von Maden …
Ein Land, das überreich an Fischen ist, wird jedenfalls niemals Hunger leiden. Woher hast du diese Geschichte eigentlich, vom örtlichen Reiseleiter?
Wer eine Reise in die Südsee plant, dem kann ich nur empfehlen, sie mit einem Besuch in Australien oder Neuseeland zu verbinden. Auf den Fidschi-Inseln selbst gibt es nicht allzu viel zu sehen, aber eine lokale Kreuzfahrt zu den Yasawa-Inseln ist auf jeden Fall lohnend. Die beste Freizeitbeschäftigung ist das Schnorcheln und Tauchen bei glasklarem Wasser.
Ich arbeitete damals im Schiffsbau in Fidschi, hatte nur zwei Wochen Urlaub im Jahr und damit kaum Gelegenheit, das Land zu bereisen – außer natürlich mit den Schiffen.
KInderleichen-Darstellung kam von unserem deutschen Reiseleiter, der sich auch bei anderer Gelegenheit als nicht kapitelfest gezeigt hat - für den Reiseveranstalter ganz untypisch, wie ich betonen möchte, und organisatorisch hat er alles im Griff gehabt- bei 5 Ländern und einiegn Flügen vor Ort nicht so einfach.
Ich denke mal. die Südseeinseln sind alle ähnlich, wahrscheinlich Französisch Polynesien und Cook-Inseln noch etwas blauer, hübscher. Ob ich da jetzt einen Wasserfall oder Kirche mehr oder weniger gesehen hätte, hätte wahrscheinlich nicht den Unterschied gemacht, und die Städte sind ja nun auch nicht so bemerkenswert. Wahrscheinlich sollte sogar viel Freizeit für individuelles Schwimmen und Schnorcheln gegeben sein. Australien und Neuseeland stehen auf einem amderen Blatt, dahin würde ich eher separat fahrem.
Guten Morgen,
nun komme ich endlich dazu ein paar Zeilen zu schreiben...
Als ich die Buchüberschrift lese, denke ich mir - WOW die Südsee - ein Paradies am anderen Ende der Welt...Das ist natürlich eine Destination der Extraklasse und auch des Geldbeutels...Du hast viel gesehen und ich mag die Be-schreibungen, sie gehören einfach dazu. Für mich sind meine Fotobücher Nachschlagewerke, die ich immer wieder gerne zur Hand nehme und anschaue - alle Orte und Gebiete kann ich mir auch nicht merken...
Tolle Fotos versprühen das Südseefeeling und lassen mich träumen...auch wenn Du hinter die Kulissen schauen konntest und nicht alles "himmelblau" war, so hast Du doch eine Traumreise gemacht.
Wünsche Dir eine schöne Adventszeit und fürs Neue Jahr weitere interessante Reisen, auf denen ich Dich dann gerne im Fotobuch begleite.
Liebe Grüße Conny
Es war eine interessante Reise, aber in Relation zu der anstrengenden Anreise und dem in der Tat äusserst hohen Preis - in der Liga werde ich nicht nochmal reisen -, würde ich sagen, dass ich schon bessere Reisen gemacht habe, etwa in Ostasien und in Südamerka (Chile !!). Die grossen Sensationen gibt es ja dort nicht, es sind ja seher arme Länder, halbe Entwicklungsländer. Da sind eine Ampel, ein Zebrastreifen schon wahnsinnig urban. Auch aus den Gesprächen mit anderen Teilnehmern habe ich den Eindruck, dass immer so ein "Hauch von Meuterei auf der Bounty"und "Schatzinsel" im Hinterkopf ist, obwohl man ja genau weiss, dass es das nicht mehr gibt. Ich bin jedenfalls froh, dass ich die Südsee noch sehen konnte - altersmäßig wird es für Fernreisen allmählich eng - , sonst hätte ich immer das Gefühl gehabt, etwas verpasst zu haben. - Auch auf Deine Fotobücher im nächsten Jahr freue ich mich.
Hallo, Tiger!
Ich finde deinen Reisebericht sehr interessant. Manche deiner Abkürzungen habe ich nicht sofort durchschaut, aber mit der Zeit bekommt man Übung. 😉
Das mit den Kannibalismustechniken (Seite 34) wollte ich eigentlich nicht wissen, aber naja, so war es halt. Dein Schreibstil zeugt von einem trockenen Humor (Seite 53, Seite 60), deine Extrainformationen (Seite 57) ebenso.
Und jetzt bin ich noch neugierig, was das Einreiseproblem mit dem Holzfisch war (Seite 111).
Danke fürs Zeigen deines informativen Fotobuchs mit vielen beeindruckenden Landschaftsaufnahmen!
LG Basilikum
Also der Holzfisch: Neuseeland hat anscheinend irre Angst, das irgendwas Schäddliches eingeschleppt wird, was die einheimische Natur bedrohen könnte. Alle Naturprodukte müssen deklariert werden, Wanderscchuhe vorgezeigt werden. Es ist natürlich immer die Frage, wa genau ist anzugeben, was nicht. IM Fall einer Nichtdeklaration sind 200 EUR Strafe fällig, wenn sie doch was finden. Also ist man lieber vorsichig und gibt eher zuviel an. Meine Muschelkette, die jeder in Fiji zur Begrüßung bekommt, hat die Vorkontrolle gleich abgehakt, den Holzfisch aber nicht. Wegen dem musste ich mich in die Extrakontrolle-Schlange einordnen, Koffer öffnen - das ging natürlich sehr langsam vorwärts. Übrigens sind auch die deklaierten Medikament - mit Rezepten vorzuzeigen - in einer anderen Schlange kontrolliert worden, davon war fast die halbe Gruppe betroffen. Und 2 Leute aus unserer Gruppe hatten das Pech, dass sie ihr Gepäck nach einer Riesengruppen Chinesen bekommen haben, die gar nichts vorbereitet haben, und mit denen die Verständigung schwierig war. Insgesamt hat die Einreise mindestrens 2 Stunden gedauert, -
Auch ich wünsche Dir Frohe Weihnachten. Ich finde Deine Bücher grossartig - besonders die erstaunlichen 25.000 Schritte Tagespensum ! - , aber bei einer so weiten, heterogenen Reise kann man nur mit groberem Rechen drüber gehen, um überhaupt alles nochmal halbwegs einzufangen. Den Nerv, mich 1 Jahr lang nochmal mit einer Reise zu beschäftigen, hätte ich nicht. Ich setze mir immer ein Limit von 4-6 Wochen.