Oktober - super Licht, lange Schatten, prima Gegenlicht, der Oktober ist mein liebster Monat, nicht so geschwätzig wie der Mai, nicht so staubig wie der August.
Der Blues kam mir in Saxenhausen entgegen in Gestalt einer mazedonischen Hochzeitskapelle - wilder Balkan-Jazz, spontan & ausgelassen.
Einige Fotos entstanden von der Berliner Straße, die nach dem Krieg quer durchs zerstörte Frankfurt gefräst wurde, autogerecht & ohne Rücksicht auf die Bauten der Altstadt. Aber auch das ist inzwischen wieder interessant geworden mit typischer Architektur der 50er Jahre.
Dazu natürlich wie immer die Menschen in ihrer Vielfalt, von der Bankerin bis zum Pizzabäcker.

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Hallo Peter,
ein tolles Photobuch. Die schwarzweiß Photos bingen die Stimmung des Oktober-Bluse hervorragend rüber. Die sparsamme Gestalltung läß den Photos sehr viel Raum. Hier zeigt sich wieder, weniger ist oft mehr.
Dank für Deinen Kommentar zu meinem "Werk". Hat mich gefreut.
Danke für alle Bewertungen. Besonders habe ich mich über den ausführlichen Kommentar von Claus gefreut, der das so treffend formulieren kann wie kaum ein zweiter. Man könnte auf die Idee kommen , dass Du als Journalist arbeitest. Danke! Wie Du richtig erkannt hast: meine Motivation ist die Darstellung des urbanen Alltags. Ich stelle mir vor, dass jemand in 30 oder 40 Jahren die Fotos ansieht, um zu sehen wie es 2023 in der Stadt aussah. Dann will er nicht nur Gebäude sehen, sondern auch Menschen zu Fuß, in Autos & Zügen & auf Fahrrädern, in Geschäften & Kneipen. Die Stadt wandelt sich schnell. Einige der Szenen, die ich vor drei jahren fotografierte sehen heute schon ganz anders aus. In diesem Sinne. Bis zum nächsten Mal.
Lieber Peter,
lange Schatten, Lichter, Marodes, Menschen, Portraits, Tag und Nacht, Spiegelungen, Architektur, Trübes und Trauriges,
Humorvolles und Heiteres, hinter dem Tresen, auf der Straße - Street eben, grandios eingefangen, achtsam fotografiert: nicht inszeniert, vielmehr gefunden und erzählt, im Sucher geformt. Es sind anrührende Momente, die in die Tiefe gehen, zum Nachdenken auffordern. Es sind nicht nur die einzelnen Menschen, nicht nur die Portraits: es ist der urbane Alltag als Ganzes, der so faszinierend in abgestuften Grauwerten in größtmöglicher Bildspannung mit einem ausgeprägt szenischen Gefühl präsentiert wird. Schwarzweiß, bisweilen auch kompromisslos bis zum "abgesoffenen" Schwarz, das in seiner ganzen Schwere die Botschaft im Bild verstärkt. Licht, das die Farbe ersetzt und die Bildaussage dramatisch erhöht. Ich bin wieder einmal begeistert, sehe stehenden, langanhaltenden Applaus, in den sich meine bildschönen Grüße mischen.
Danke,
Claus