Ein sommerlicher Rundgang durch die bruzzelnde Stadt, an dessen Ende wir noch 2 Wünsche haben: ein Kaltgetränk, vulgo Äbbelwoi, und Dauerregen bis Sylvester. Der erste Wunsch wurde bereits erfüllt, der zweite noch nicht Gibts noch Fragen? - Ja. Warum schwarzweiß? - Eine Herausforderung. Ich wollte sehen, ob ichs kann. - Wie sind die Fotos bearbeitet? - Gar nicht. Die Kamera ist auf JPEG s/w eingestellt, Fertig. Dadurch sieht man auch schon im Sucher, wie es am Ende aussieht. - Warum gibts im Buch so wenig \"Gestaltung\"? - Viel Gestaltung! Nur eben vorm Auslösen & nicht danach. Andre machens umgekehrt. - Wie kann man besser werden? - Youtube-tutorials ansehen, z.B. \"7 tips for black and white street photography\" von Alan Schaller, oder die Bilder von Vivian Maier ansehen. Da lernt man das Staunen.

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Hallo PeterS,
schaue gerade mehr von Deinen Werken an.
Kurz und salopp gesagt : "Du hast den richtigen Blick, Mann" (Sorry für's "Du", aber dieser Satz geht nur so).
Wolfgangx
ps. Demnächst mache ich auch mal ein Buch mit meinen alten street photographs
Hallo Peter5, ich habe mir dein Buch schon einige Male angeschaut, das verdient es, ich entdecke immer wieder Neues. Stil, Motive, Gestaltung (wie du schreibst: vorher) passen einfach - so als könnte es gar nicht anders sein. Deine SW-Poesie trifft sich mit meiner, auch wenn mein Stil vielleicht "langsamer" ist. Über den Umfang haben andere schon etwas gesagt - da brauchts keine Wiederholung. Eine Freude, dich und deine Fotografie auf diesem Weg zu entdecken! Danke dafür!
Tine 78
Hallo Peter5,
freut mich, dass Dich mein Kommentar inspiriert hat nachzuschlagen.
Ich tauche zur Zeit in die fotografischen Werke von David Yarrow ein.
Hatte in Hamburg auch eine Ausstellung von ihm besucht.
Er ist ein Meister der SW Tierfotografie. Im Oktober geht es wieder nach Afrika.
Da werde ich mich besonders auch nach geeigneten SW Motiven umsehen. ;-)
Sieh Dir mal seine genialen Fotos an.
VG photopia
Peter, du hast Recht! Ich hab da noch 20 Sterne in der Porto-Kasse. Die räum ich aus - für dich und für die Langsamkeit des Seins. Dein flinker Blick hat es erhascht und gebannt.
Fällt mir ein Witz ein: Ein österreichischer Sternekoch auf die Frage eines französischen Kollegen, wieso er keine Escargots auf seiner Speisekarte hätte.
"Wissens Monsieur, würd i gerne auf da Kortn stehn haben. Leida hob i mit diesn flinkn Viecherl a Fangproblem. Husch husch, sans weg!"
Kattelbachkommt: danke für Dein wortmächtiges Lob. In der Tat bin ich dankbar für meinen Schatten & froh, dass ich ihn nicht verkauft habe, wie Peter Schlemihl. Deine Kritik ist akzeptiert, meistens ist kürzer auch besser, will mich in Zukunft dran halten. Allerdings: auch das Langweilige will fotografiert werden, sonst denkt die Nachwelt, wir hätten permanent in Saus & Braus gelebt.
Budnioesi: den Titel "Schattenkönig" nehme ich gerne an & will versuchen, ihm gerecht zu werden. Das Gedicht habe ich gleich ausgedruckt & mit Tesa an der Kühlschranktür befestigt. Danke!! Ansonsten lasse ich mich auch gerne von H.C. Artmann inspirieren: "wo Saxophone lüstern dudeln..", da kommt gleich Lust aufs Fotografieren auf.
Hallo Peter,
da ich nicht weiß, ob Du nochmal auf die Seite von meinem Sommer-Buch schaust, hier ein kurzer Hinweis, dass ich Dir dort eine Erklärung zum vermeintlichen Gendern (Stichwort "Use(innen)") geschrieben habe. Habe mich köstlich darüber amüsiert. ;-)
LG Angelika
Du bist mein Schattenkönig. Apropos Schattenkönig. Da fällt mir Walter Moers ein, mit seiner "Stadt der träumenden Bücher".
"In tiefen, kalten, hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten, als sie Bäume waren,
Wo Kohle Diamamt gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's, wo jener Geist regiert,
Denn man den Schattenkönig nennt."
Hallo Peter, ich blättere sehr gerne in deinem Gesamtwerk. Ich bin begeistert von deiner Schattenkunst. Du lässt die Schatten hinter den Menschen wie Hundchen herlaufen, so als würden sie mit ihnen Gassi gehen. Nie laufen sie ihnen weg. Leinenzwang für alle Schattten-Hunde namens Ego in Frankfurt. Du bist der Schattenmann, der selbst in der Nacht Schatten wirft und werfen lässt. Du bist der Mann, der Menschen selbst in stockdunkler Nacht tief in ihre Seele guckt.
Aber Kritik: Das Poesie-Album knüpft nicht nahtlos an seine Vorgänger an. Manche Fotos wirken langweilig - überflüssig. Als hätte dich diesmal dein sicheres Auge für perfekte Schnappschüsse im Stich gelassen. Solltest du vielleicht wieder im nächsten Fotobuch zur gewohnten Kürze zurückkehren?
ich freue mich schon auf meine nächste Sternenvergabe.
Hallo Stella7, danke für deine ausführlichen Anmerkungen. Ich will natürlich niemandem die Laune am Gestalten verderben, habe wohl etwas überreagiert, (War schon spät). Umso schöner, dass Du dir meine Bücher dennoch angesehen & kommentiert hast. Das zeugt von Sinn für Humor & wahrhaft stellarer (sorry, musste sein) Größe. P.S. Ein Kommentar ist niemals verspätet. Mit vollkommen unverschwurbelten Grüßen, Peter5.