Wie schon bei meinem Kopenhagen-Buch im letzten Jahr dreht sich hier vieles um die radikale, wenn nicht gar monumentale architektonische Umgestaltung der alten, nicht mehr genutzten Hafenareale einer Stadt. Aber da Oslo am Fjord liegt, spielt auch das Wasser eine große Rolle.

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Liebe/r Koala123,
ich erinnere mich auch an die Frage, leider nicht daran, dass ich sie nicht beantwortet hatte. :/
Also: Die Schrift für die Titel ist die Unika One, deren Zeichenabstand ich allerdings massiv verringert habe. So ist auf Seite 6 bei "Blue Mind" in einer 100 Punkt großen Schrift aber Abstand um 11,0 verringert. Bei "Leben im Wasser " mit der 40 Punkt Schrift sind es nur 2,5 Punkt. Für den Fließtext habe ich die Cewe Head verwendet und "Curves" ist in der Dessau gesetzt, deren Zeichenabstand ich bei der 150 Punkt Größe um 12 verringert habe
Liebe Grüße und danke fürs "mögen". :)
Moni
Hallo Marsmuffin68, ein in jeder Hinsicht wunderbares Bilder- und Textbuch! Deine Architekturbilder spielen mit Formen und Linien, greifen Farbe auf - sind einfach rund. Und allein die Bilder des neuen Munch-Museums ziehen mich so an, dass ich gerne noch mal nach Oslo reisen würde! Danke Tine 78
Hallo, Marsmfuffin68,
das Cover kommt in Schwarzweiß mit markanter farbiger Schrift, mit Licht und Schatten, mit krummen und geraden Linien, die neugierig machen - Schwarzweiß durchgängig erwarten läßt, dann aber, wenn man sich durchs Fotobuch arbeitet, in dezenten Farbwerten hindurch geführt wird. Es ist ein wunderbares, in der Szenenabfolge stringent, mit belebendem Rhythmus aufgebautes und ebenso durchgehaltenes Farbwerk mit dem Blickpunkt auf die Architektur einer grandiosen Großstadt, die vom nordischen Licht eindrucksvoll bespielt wird. Immer wieder leuchten Spiegelungen auf, vervielfachen die Architektur in Teilen im Wasser oder in Räumen, in denen Menschen ins Bild führen und Vordergründe geschickt für die Raumaufteilung und für die Blickführung genützt werden, den Leser der Bilder und Texte: verweilen lassen. Es ist ein beispielgebendes, höchst ästhetisch angelegtes, informatives Werk, zu dem ich leider nur meinen Applaus beitragen, ein Herz voll Überzeugung von der hohen Qualität der Bilderstrecke und ihrer geschickten Platzierung sowie meine bildschönen Grüße übermitteln kann. Nicht ganz erschlossen hat sich mir allerdings der gelegentliche Sprachwechsel ins Englische. Ist wahrscheinlich modern und altmodisch von mir, über Sprache zu reflektieren und sie mit dem Gesehenen und Gezeigten sinnvoll zu verschränken.
Aber noch einmal: Glückwunsch zum großartigen Ergebnis und Chapeau!