
Eigenes Fotoprojekt hochladen, mit Community-Freunden austauschen und 10 €-Dankeschön erhalten.
Liebe Elke,
gerne melde ich mich nochmals bei dir, da ihr euch ja für den Südwesten von Sardinien interessiert und du wissen wolltest, wie es im Süden ist. Da ich nicht weiß, wann ich ein Fotobuch über unseren Urlaub in Angriff nehme, melde ich mich kurz so bei dir :-) Also: Es hat uns super gefallen. Der Süden ist viel ursprünglicher und sardischer wie der Norden. An der Costa Smeralda ist ist es ja sehr touristisch. Der Südwesten ist das komplette Gegenteil, was uns sehr entgegenkam. Manchmal hatten wir das Gefühl, die einzigen Touristen zu sein. Wir hatten in Portoscuso eine schöne Wohnung. Der Ort ist optimal von der Lage, um den Südwesten zu erkunden. Allerdings ist es ist kein attraktiver Ort, er hat einen Hafen und es gibt ein paar Lokale am Hafen entlang, aber das wars dann auch. Du kannst aber von Portocervo in 40 Minuten mit der Fähre auf die Insel San Pietro übersetzen und dort z.B. Carloforte besichtigen. Es zählt zu den schönsten Dörfer von Italien. War echt ein Highlight. Auch Cagliari ist sehenswert. Die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt sind bequem zu Fuß machbar und der Dom ist der absolute Hammer. Nicht von außen, aber von innen! Die Wanderdünen in Piscinas sind sensationell, auch wenn die Anreise etwas erschwerlich ist. Für 75 Kilometer waren wir fast 2 Stunden unterwegs. Erst ging es durch die Berge, dann 10 km über Schotterpiste. Nebida hat einen schönen Panoramaweg um einen Felsen zu bieten. Dauert zwar nur 20 Minuten, aber mitten auf dem Weg gibt es die Bar Opera 906 mit fantastischen Ausblicken. Wir haben also statt 20 Minuten 2 Stunden gebraucht :-) Auch der Bergbaustollen Porto Flavia soll toll sein. Man kann ihn per Führung erkunden. Da wir aber unseren kleinen Jakob dabei hatten und keine Hunde erlaubt sind, haben wir darauf verzichten müssen. Eine Schlauchbootfahrt in Masua ist ein Muss. Du fährst durch Grotten und hast immer den berühmten Felsen Pan di Zucchero vor deinen Augen. Was für ein fantastischer Anblick! Dann haben wir noch mit dem Auto die Insel San Antioco umrundet (20 km x 8 km). Im Süden der kleinen Insel kann man einen Spaziergang zu einem alten, verfallenen Leuchtturm machen und hat von dort spektakuläre Ausblicke. In Noro haben wir uns die antike Stadt angeschaut. Auch sehr interessant. Und zu guter Letzt waren wir in Iglesias. Das Dorf der Kirchen und über den Gassen hängen ganz viele bunte Schirme im Himmel, was für ein Eyecatcher. Superschön! Du siehst, es gibt jede Menge Highlights und zwischendurch durfte selbstverständlich das Strandbaden an den vielen breiten und sehr sauberen Stränden nicht fehlen.
Ich hoffe, ich konnte dich vom Südwesten überzeugen.
Liebe Grüße
Annette