Band 2 unserer Schottlandreise (mit dem Wohnmobil) beschreibt die Erlebnisse und Erfahrungen auf der Insel Skye. Im Bewusstsein, dass es nicht leicht ist, ein Land zu beschreiben, weil es immer die Farben annimmt, die wir sehen und dem Geschauten geben, habe ich versucht, die Poesie dieses Landstrichs einzufangen: mit Bildern und Texten aus meiner Sichtweise darzustellen, was mir durch meinen Kopf ging; das Land mit meiner Wahrheit auf 46 Seiten Fotopapier (matt) noch einmal aufleben zu lassen. Inwieweit das gelungen ist, kann die Community gerne beurteilen. Ich freue mich jedenfalls über viele Rückmeldungen. Bis dann...!
Mit bildschönen Grüßen,
Claus

Eigenes Fotoprojekt hochladen, mit Community-Freunden austauschen und 10 €-Dankeschön erhalten.
Lieber Claus,
länger nicht mehr bei dir reingeschaut und prompt was verpasst! Großartiges Buch, wieder sehr expressiv in Gestaltung, Lettering und Farben. Fantastische Fotos - die Farbe so zu pushen muss man sich trauen, funktioniert auch nicht immer, aber dir gelingt es anscheinend mühelos. Schottlands raue Magie kommt groß rüber. Eine wunderschöne dunkle Poesie strahlt dein Buch aus und zieht einen in den Bann.
Toll!
Liebe Grüße,
Martina
Hallo Claus,
auch das zweite Buch deiner Schottlandreise gefällt mir ausnehmend gut :) Dafür sehr gerne ein weiteres Herz und liebe Grüße
Katrin
Lieber Claus,
ich kenne und schätze dich als wort- und bildgewaltigen Meister in der Erstellung von Fotobüchern mit einer humanistischen Welteinstellung und einem tiefsinnigen Humor. Umso überraschter war ich, als ich in deiner Antwort auf Ingrids Kommentar vom 25.04.2026 folgende Zeilen von dir gelesen habe:
„Ich mag es nicht so gern, wenn man ein Land beschreibt und dann auf vielen Seiten sich selbst präsentiert. Ich will das Land zeigen, ich bin nicht wichtig, nur mein Blick h i n t e r der Kamera ist entscheidend.“ (Ein künstlerischer Ansatz, den ich absolut respektiere, aber jetzt ...) „Wir haben schon genügend Ichlinge in der Welt.“
Uups, dürfen sich hier alle Community-Mitglieder als Ichlinge angesprochen fühlen, wenn wir die Freude an unseren Erlebnissen und Reisen durch Personenfotos lebendig halten? Ich fühle mich als Ichling angesprochen, da ich zu dieser Gruppe gehöre. Also habe ich heute meine Frau mit „Hallo Ichling“ begrüßt 😊.
Nach der weitgehend humorvollen Reaktion meiner Frau, die ich dir hier erspare, habe ich beschlossen herauszufinden, was das Wort Ichling bedeutet. Du machst es einem nicht einfach, denn der Duden gibt darüber keine Auskunft. Eine weitere Recherche führte jedoch zu sehr unschönen Begriffen wie Narzisst oder Egoist.
Claus, das passt so gar nicht zu dem Bild, das ich von dieser wunderbaren Community habe, die vom gegenseitigen Motivieren und vom gegenseitigen Respekt lebt.
Meine kognitive Dissonanz hat sich weiter verstärkt, als ich an deine früheren Fotobücher oder an deinen sehr gelungenen 2026-Kalender gedacht habe, in denen es durchaus sehr charmante und intelligent gestaltete Seiten mit euren Personenfotos gibt, sogar mit Posing!
Lass es mich so sagen, und ich glaube, das gilt genauso auch für andere Community-Mitmenschen: Bei Einzelfotos meiner Frau ist sie für mich kein „Ichling“, sondern sie ist ein „Sieling“, denn es macht mir unglaublich viel Spaß, ihre Emotionen zu knipsen und in Doppelseiten zu gießen. Und zusammen sind wir „Wirlinge“ (mit einem „r“ 😊), da wir sehr gerne auf gemeinsamen Bildern unsere gemeinsam erlebten Momente festhalten. Da gehört der Blick hinter der Kamera genauso dazu wie der Moment davor.
In dieser Community verbindet uns die Freude an der Erstellung schöner Fotobücher. Ich finde, unsere Community ist gerade deshalb so bereichernd, weil sie Platz für alles bietet: Urlaubsbücher mit und ohne Personenfotos, Stillleben, Familien- oder Hochzeitsalben.
Hier sollte jeder – ohne abwertende Anmerkungen – auf seine Art glücklich werden dürfen. Dabei soll auch dir deine Freude an deinen eindrucksvollen Naturaufnahmen, Dudelsackbläsern, blank polierten schwarzen Schuhen und surrealen, farbgewaltigen Landschaften erhalten bleiben, ebenso wie unsere Freude an den Personenfotos.
Daher würde ich es sehr begrüßen, wenn du auf negative Bemerkungen wie „Ichling“ etc. in Zukunft verzichtest und wir uns stattdessen weiter an der Vielfalt unserer Bücher erfreuen.
Vielen Dank im Voraus, weiterhin viel Freude bei der Erstellung deiner kreativen Fotobücher und viele Grüße vom Wirling bzw. vom Knipser 😉
Lieber Knipser123,
vielen Dank für deinen äußerst ausführlichen Kommentar, den ich gerne gelesen habe. In meiner Replique an Siegfried habe ich meine persönliche Ansicht bereits dargelegt, so dass ich mir hier eine Wiederholung erspare. Noch einmal aber in aller Kürze: Klar darf hier in der Community jeder fotografieren und präsentieren, wie er will und kann. Das ist gar keine Frage. Andererseits dachte ich, dass die Community aber auch bereit ist, kritische Gedanken aufzunehmen und sich damit auseinander zu setzen. Ich sträube mich, in die Beifallorgien all jender einzufallen, die jedes Fotobuch ganz toll und mit chapeau claque superschön finden. Wir lernen doch voneinander durch kritische Gedanken, durch andere Sichtweisen, durch konkretes Eingehen auf ein Buch: was gefällt und was weniger gefällt und dann vielleicht noch durch Hinweise, wie man was - und vor allem wie - hätte besser machen können, ohne dass man zum Besserwisser wird.....In diesem Sinne grüße ich dich herzlich,
Claus
Hallo Knipser.
Irgendwie hat sich das aber auch in viele FBs eingeschlichen...Landschaften werden gezeigt, andere Länder, aber man sieht kaum noch, wer da eigentlich gereist ist oder wer hinter der Kamera steht.
Ich persönlich mag mich gar nicht auf Bilder, weil ich seit meiner Erkrankung immer runder werde. Meine Freundin beäugt meine Bücher oft sehr kritisch. Die sind ja langweilig, sagt sie. Da sind ja so wenig Leute auf den Bildern zu sehen. Oder bei meinem aktuellen Holland Buch" warum gibt es da kein Bild von Dir in diesem goldenen Rahmen im Tulpenmeer? Das ist doch so schön!"
Jaaaa, aber der Rahmen ist schöner ohne mich.🤣
Daran sieht man, wie unterschiedlich Bücher von anderen wahr genommen werden und wie unterschiedlich jeder gestaltet und fotografiert. Der eine hält die Menschen fest, die er mag, der andere lieber die Landschaften. Und da hast du Recht: jeder sollte sein Buch so gestalten, wie er es mag.
In meinen Chiemgau Büchern gibt es immer jeden Tag mehrere Gruppen Bilder. Für mich daheim sind das liebevolle Erinnerungen an meine Wandertruppe.
Natürlich ist es schön, wenn man anderen die Landschaften zeigen kann, aber manche vergessen irgendwie, dass man das Buch doch eigentlich für sich selbst gestaltet und nicht für andere. Und es ist doch schön, in einigen Jahren ein Buch in die Hand zu nehmen und zu sagen, Guck mal, wie wir da ausgeschaut haben!
Lieber Claus,
nun endlich finde ich die Ruhe, deinem zweiten Schottland-Band „Skye“ ein paar Worte zu widmen – Worte, die ihm eigentlich sofort gebührt hätten, so unmittelbar wie der Eindruck, den er hinterlässt.
Dein Fotobuch ist erneut ein Werk von besonderer Kraft. Die Bilder tragen Weite und Stille zugleich, und in ihrer sorgfältigen Gestaltung, in Komposition und Verarbeitung, zeigt sich eine Handschrift, die unverkennbar die deine ist. Alles greift ineinander, als hätte es gar nicht anders entstehen können.
Und doch blieb ich an einer kleinen Stelle an einem deiner Kommentare irritiert hängen – am Begriff des „Ichlings“.
Dieses Wort, so leicht es daherkommt, trägt einen Schatten in sich. Es deutet auf ein Zuviel an Ich, auf eine Präsenz, die sich selbst oder die eigene Darstellung in den Mittelpunkt rückt. Und doch – ist nicht jedes künstlerische Schaffen auch ein Sprechen aus dem eigenen Inneren heraus? Gerade in der Fotografie, wo der Blick durch das Objektiv immer auch ein persönlicher ist, hat die Selbstinszenierung ihren festen, ja legitimen Platz.
Vielleicht ist es also weniger ein „Ichling“, der sich zeigt, als vielmehr ein Ich, das sich tastend, suchend und gestaltend in der Welt verortet. Ein Ich, das sichtbar wird, weil es etwas zu sagen hat.
In diesem Sinne scheint mir der Begriff nur bedingt treffend – es sei denn, man versteht ihn als leise Anerkennung dafür, dass jedes Bild auch ein Stück seines Urhebers in sich trägt.
So oder so: Dein Buch spricht für sich – und es spricht stark.
Herzliche Grüße
Siegfried
Lieber Siegfried,
das ist eine großartige Kommentierung, die in die Tiefe geht und sich stark mit dem Wesen der Fotografie befasst. Ich stimme dir voll zu, dass jede Aufnahme in großem Ausmaß das Denken des Auslösenden hinter der Kamera zeigt, manchmal auch dessen Seele, wenn das Bild ganz besondere Momente festhält. Dazu benötigt es in der Regel keines Posings des Fotografen vor seiner eigenen Kamera. Das wollte ich damit sagen - nicht mehr. nicht weniger.
Ich danke dir jedenfalls sehr herzlich für deine umfassenden Gedanken zu diesem Thema und zur Gestaltung meines Fotobuches, bei dem ich durch die Gestaltung der Bilder und der Texte natürlich meine persönliche Handschrift einbringe - ein Ichling will ich aber nicht sein. Ich will zeigen, was ich gesehen habe und denke und fühle. Ich will zuhören und nachfragen. Ich will mich einbringen in die Gesellschaft und ohne Ellenbogen mithelfen - seit meiner frühen Jugend.
Heute schicke ich dir neben meinem Dank auch meine bildschönen Grüße und freue mich, wenn du wieder kommentierst, dir die Zeit nimmst.
Herzlichst, Claus
Hallo Claus,
wieder ein Meisterwerk. Aber das ist von dir ja nicht anders zu erwarten. Wunderbare beeindruckende Naturaufnahmen. Deine Sichtweise auf Seite 46 (u.a. feeling of freedom) ist auf den Aufnahmen gut zu erkennen.
Mir gefällt übrigens, dass hier keine Personen (Selfies) den Blick auf die Natur verdecken. Da teile ich deine Meinung. Ich bin da auch eher sparsam.
Das Herzle ist ja schon vorab auf reisen gegangen, obwohl es nicht so weit hat. Wollte aber trotzdem noch persönlich schreiben, wozu manchmal etwas die Zeit knapp ist. Würde mich über weiter Bände freuen.
Liebe Grüße, Siglinde
Liebe Sieglinde,
mir hat gefallen, dass du den großen Bogen vom Schlusswort auf die Bilder ziehst und auf diese Weise ein Feedback gibst - , den Selfie-Wahn mit einschließend. Vielen, lieben Dank für deine Rückmeldung, über die ich mich sehr gefreut habe.
Ich schicke dir meine bildschönen Grüße,
Claus
Lieber Claus!
Mit Freude habe ich Dein zweites Schottland-Buch durchgeblättert. Wie immer, ist Dir ein tolles Erinnerungswerk gelungen. Schottland - mit mystischer Wetter-Stimmung, hat Deinen traumhaften Bildern die perfekte Inszenierung geliefert. Die ruhige Gestaltung hast Du auch hier in Band 2 beibehalten. Gefällt mir! Nur die Schrift auf den schwarzen Hintergründen, wie z.B. auf den Seiten 4 - 9, 13 usw. kann ich nicht lesen. Leider!
Eine Frage hab ich noch: "Wo hast Du Dich auf dieser Reise versteckt?" ;-)
Es grüßt Euch herzlich,
Ingrid
Liebe Ingrid,
was für ein schöner, humorvoller Kommentar! Vielen, lieben Dank für deine anerkennenden Worte. Dass du die Schrift auf den genannten Seiten nicht lesen kannst, bedauere ich sehr. In Bildschirmgröße dürfte es eigentlich kein Problem sein. Ich bedauere es auch, weil ich mir auf einigen von dir angesprochenen Seiten bei den Texten viel Mühe gemacht habe.
Ob ich mich versteckt habe auf dieser Reise? Hier musste ich richtig schmunzeln. Nein, habe ich nicht. Ich mag es nicht so gern, wenn man ein Land beschreibt und dann auf vielen Seiten sich selbst präsentiert. Ich will das Land zeigen, ich bin nicht wichtig, nur mein Blick h i n t e r der Kamera ist entscheidend. Wir haben schon genügend Ichlinge in der Welt. Und Posing kann ich schon gar nicht ausstehen. Vielleicht lasse ich beim Band 3 mal ein Foto "einfließen", auf dem ich aus meinem "Versteck" hervortrete. (:-). Oder in Bd. 4. Ich weiß noch nicht, wieviel Bildmaterial nach der Durchsicht und nach der Nachbearbeitung noch übrig bleiben. Bis dahin schicke ich dir schon mal meine bildschönen Grüße,
Claus
Hallo Claus,
auch Band 2 eurer Schottlandreise ist einfach nur toll.Wunderschöne Bilder .Auch die Gestaltung gefällt mir sehr gut.Eine ganz kleine Anmerkung habe ich aber, ( ist mein persönlicher Geschmack) die Tageszahlen sind mir etwas zu groß.Du wirst dir aber etwas dabei gedacht haben.Gerne sende ich dir für das gelungene FB mit lieben Grüßen aus dem sonnigen Taunus ein❤️ Jutta
Wenn ich darf, habe ich noch eine persönliche Frage.Wo seid ihr in Oberbayern zu Hause? Habe über 25 Jahre in der Nähe von Miesbach meinen Urlaub verbracht .
Liebe Jutta,
vielen Dank für die Durchsicht meines neuen FB, die konstruktiv-kritische Durchsicht samt Herz, worüber ich mich sehr gefreut habe. Zur Größe der Tageszahlen: Mich hat die Größe nicht gestört, weil ich auch keinerlei Unwucht innerhalb einer Seite oder einer Doppelseite zu dem sonst Präsentierten gesehen habe. Aber natürlich ist das auch eine persönliche Ansichtssache. Ich denke darüber gerne noch einmal nach.
Zu deiner Frage: Oberbayern ist natürlich ein weitläufiger Begriff, wenn man einen Autor verorten will. Also, ich wohne im Landkreis Erding, in dem sich der Frühling nun von seiner schönsten Seite zeigt: Farbwunder in der Natur, ungetrübter Sonnenschein. Den wünsche ich dir nun und schicke meine bildschönen Grüße in den sonnigen Taunus - wohin genau, weiß ich auch nicht. Aber meine Botschaft wird ankommen.
Herzlichst, Claus
lieber Claus,
wieder ein tollen FB von dir. Gratulation!!!
Und selbstverständlich ein herz von mir:-)
Herzliche Grüße Siegi