Liebe Community,
Lost Places, mein Thema. Welchen Spuren der Vergangenheit bin ich dieses Mal gefolgt? Eine zweite Bunkertour sollte es sein. Konkret war ich im Atombunker Harnekop unterwegs. Streng geheim und völlig unauffällig befindet er sich inmitten eines Waldes in Brandenburg. Im Unterschied zum Bunker 7001 war dieser Bunker in einem guten Zustand. Vollständig eingerichtet und zum Glück nie gebraucht worden. Mit großem Interesse war ich auf Fototour und stelle euch heute mein Fotobuch davon vor.
Liebe Grüße Birgit

Eigenes Fotoprojekt hochladen, mit Community-Freunden austauschen und 10 €-Dankeschön erhalten.
Liebe Birgit,
ein beeindruckendes FB ist dir da wieder gelungen.Du zeigst mit viel Gefühl für Details und Geschichte den Atombunker .Es macht einen schon sehr nachdenklich .Hoffentlich wird er nie gebraucht.
Sende dir sonnige Grüße und ein❤️
JUTTA
Liebe Jutta,
meine letzte Fototour, eine Bunkergeschichte, war keine "einfache Kost". Da dreht sich auf Schritt und Tritt das Gedankenkarussell. Und ja, es macht nachdenklich. Geben wir alle unser Bestes, dass solche Bunker niemals gebraucht werden und wir in Frieden leben können.
Ich sage danke für die sonnigen Grüßen und dem Herz, über alles freue ich mich.
Liebe Grüße zurück und einen schönen Sommer von Birgit
Guten Morgen liebe Birgit,
da hast du dir aber ein schweres Thema in der heutigen Zeit ausgesucht. Das geht ganz schön unter die Haut.
Hoffen wir, dass er auch in Zukunft nie gebraucht wird.
Das PP in FFm war übrigens toll. Wir hatten auch Glück mit unserem Guide, ein ehemaliger Hauptkommisar.
In einigen Räumen, die du zeigst, waren wir allerdings nicht. Es soll aber in Zukunft weitere Führungen geben, den der Investor ist wieder abgesprungen.
Liebe Grüße mit ❤️
Andrea
Liebe Andrea,
oh ja, das Thema war schon eine Herausforderung. Ein mulmiges Gefühl hat mich in der kalten Tiefe beschlichen. Ich war schon erleichtert, als ich wieder das Licht erblickte und die wärmende Sonne genießen konnte.
Vielen Dank für die Info zum PP. So, dann ist dieses „Filetstück“ noch immer zu haben. Wir hatten damals eine sehr engagierte Guide, die selbst auch kleine Krimidinner veranstaltet. Sie hat uns viel erzählt und war eine kompetente Frau.
Dann sage ich auch dir vielen Dank für den netten Kommentar und dem Herz, ich habe mich gefreut. Gerne auf ein Neues.
Liebe Grüße Birgit
Liebe Birgit,
was haben wir gelernt, daraus gelernt? Und wo sind wir falsch abgebogen, dass der Ruf danach wieder lauter wird, unüberhörbar laut wird. Gruselig, ziemlich gruselig.
Und deshalb passt es, dass du dich unter Tage den damals unterirdischen Gedanken gewidmet, Gewesenes und noch Vorhandenes" zu Tage gefördert und bewusst gemacht hast: die Tragweite spricht aus deinen Bildern, die du wieder einmal zu einem neuen Kompendium angeordnet hast, um den Inhalt vor dem Vergessen zu bewahren und zu mahnen.
Eine eindrucksvolle Recherche hast du vorgelegt, auf die ich gerne mit einem Herz antworte.
Beste, bildschöne Grüße, Claus
Lieber Claus,
tja, was haben wir daraus gelernt? 40 Jahre sind derweil ins Land gegangen. Die Welt hat sich verändert und dreht sich weiter. Ich habe in meinem Leben bisher nur im Frieden gelebt, anderes kenne ich nur aus Erzählungen meiner Eltern und Großeltern, oder aus dem Fernsehen. Die Ereignisse damals sollten uns Mahnung genug sein um alles daran zu setzen dass wir und unsere Kinder und Kindeskinder immer in Frieden leben können. Etwas anderes dürfen wir nicht zulassen!
Vielen Dank für deine Zeilen, ich habe sie mit viel Interesse gelesen.
Ein Herzchen zurück und beste Grüße von Birgit
Die mahnungen, nie wieder Bunker zu bauen sind gut gemeint aber wirkungslos, denn klar werden wieder Bunker gebaut ("Zivilschutz"). Erinnert mich an den Film "Dr. Seltsam" von Stanley Kubrick. Der ist uralt, aber prima. Gruß vom friedensbewegten Peter.
Liebe Birgit,
Danke das du uns immer wieder Lost Places zeigst, diesmal erinnerst du uns an eine besonders schlimme Zeit! Zum Glück ging es für mich nur virtuell in den Bunker, ich hoff für uns alle das wir nie eine brauchen werden!
Ganz Liebe Grüße nach Halle, Heidi ... stopp jetzt hätt ich fast das ❤️vergessen 🥰
Liebe Heidi,
als begeisterte Hobby-Urbexerin zeige ich euch gerne verlassene Orte und stelle sie euch auch vor. So sollte es diesmal wieder ein Bunker sein und dafür habe ich mich tief in die Erde bewegt. Es war kalt, fremd und unfreundlich. Natürlich hoffe auch ich, dass wir nie solche Bunker brauchen und die Welt wieder friedlicher wird.
Ich danke dir für deine lieben Zeilen und dem Herz. Das gebe ich gerne zurück und sende die besten Grüße und Wünsche für ein sonniges Pfingstfest von Birgit aus Halle (Saale).
Liebe Birgit,
in deiner neuesten Lost-Place-Unternehmung, bist du für uns ganz tief hinunter gestiegen in eine schreckliche Vergangenheit. Und du hast bei deiner Spurensuche mit vielen Details auf deine beindruckende Art wieder alles gegeben, inhaltlich und optisch. Das betrachten der Seiten geht unter die Haut und wirkt auf mich wie das Erleben einer intensiven Livepräsentation. Ein mulmiges Gefühl. Heute, mehr denn je, macht es sehr nachdenklich. "War, what is good for" ? Absolutely nothing. Für mahnende Worte von Friedensfreunden hat das 21. Jahrhundert noch kein Gehör entwickelt...
Nicht ganz unerwähnt möchte ich dein intellektuelles Resümee auf Seite 80 lassen. Es hat mich sehr beeindruckt. Deine Leidenschaft für Bewahren verdient Respekt. Weiter so. Liebe Grüße an dich und Volker nach Halle, Ferdi.
Lieber Ferdi,
vielen Dank für deine anerkennenden Zeilen, ich freue mich sehr.
Oh ja, tief, sehr tief ging es für mich hinunter in eine Zeit, die man so nie wieder erleben möchte. Mit meinen bildlichen und textlichen Mitteln habe ich euch einen Bunker vorgestellt, der zu Glück nie als solcher zum Einsatz kam. Lt. Tourmaterial soll er sage und schreibe 84 Mio. Mark der DDR gekostet haben. Viel, sehr viel Geld damals. Dieser Bunker und all die anderen sollten uns Mahnung genug sein, nie wieder Bunker bauen zu müssen. Kriege braucht keiner. Wir nicht und auch nicht die Anderen.
Bleiben wir wachsam!
Lieber Ferdi, gerne nehme ich dich mal wieder mit zu einem Lost Place. Der nächste Spot ist etwas industrieelles. Das Fotobuch kommt aber erst im Juli.
Bis dahin liebe Grüße an dich und Heide sowie die besten Wünsche zum Pfingstfest.
Birgit und Volker aus dem sonnigen und „pfingstbereiten“ Halle.🙂
Liebe Birgit,
was für eine beeindruckende Bunkertour und deine Präsentation dazu ist einzigartig. Mit den Aufnahmen und den Texten dazu ist es dir gelungen, ein Gedankenkarusell freizusetzen: Gedanken an diese schreckliche Zeit, Sorgen der Gegenwart und Angst vor der Zukunft ..... Die farbliche Gestaltung in den Deutschlandfarben ist ausgesprochen passend. Zu diesem schwierigen Thema solch ein Buch zu erstellen verdient ein Herz, Nr. 20 ist auf dem Weg mit lieben Grüßen von Moni
Liebe Moni,
was für berührende Sätze hast du mir geschrieben. Und als ich so durch diesen Betonkoloss lief drehte sich auch bei mir das Gedankenkarussell. Was waren das für Zeiten? Ich war jung und 1986 gerade junge Mutti geworden. Es ist schon der Wahnsinn, was man sich da so ausgedacht hatte und was man auch für einen immensen Aufwand trieb. Um den Bildern noch ein wenig Nachdruck zu verleihen habe ich lange an den Texten gearbeitet. Es ist schön, dass ich auch dich mitnehmen durfte. Das Thema war anspruchsvoll und ich habe mein bestes gegeben.
Liebe Moni, ich wünsche dir schöne Pfingsten und liebe Grüße aus meinem Halle, Birgit.
Liebe Birgit,
beim Anschauen deines Buches und Lesen der Texte beschleicht einen ein mulmiges Gefühl. Es ist dir wieder gelungen, die Atmosphäre perfekt einzufangen und dem Betrachter das Gefühl zu vermitteln, selbst durch die Räume zu wandeln. Danke für diese Einblicke.
LG Birgit
Liebe Birgit,
zuerst vielen Dank für deinen Kommentar und dem Herz. Es ist schön, dass es mir bei der Gestaltung des Fotobuches gelungen ist, die Stimmung dieses Ortes rüber zubringen. Gerne teile ich mit der Community meine Eindrücke.
Ich wünsche dir ein schönes und sonniges Pfingstfest und verbleibe bis zum nächsten Mal mit lieben Grüßen, Birgit.
Liebe Lost-Places-Queen,
Du hast ein neues und interessantes Ziel gefunden! Ganz in der Nähe liegt meine alte Heimat. Bei uns war alles voll mit solchen Objekten, von manchen wusste man wahrscheinlich nicht mal was. Und dazu noch jede Menge Sowjet-Armee. Das von damals ist vorbei. Und heute? Da gibt es neuen Wahnsinn. Vielleicht auch deshalb ist dein Fotobuch so wichtig! Ein Mahnmal würde ich sagen.
Ein Herz und ein Dankeschön und liebe Grüsse sendet dir Angela
Liebe Angela,
ja, so schließt sich dann der Kreis. Dann stammst du also aus Brandenburg. Und es stimmt, im Umfeld von Berlin gab es eine Vielzahl von Bunkern. Letztens habe ich in der Mediathek einen Beitrag (Lost Places) gesehen und da wurden auch beide von mir besuchten Bunker gezeigt. Man kann heute gar nicht genug froh sein, dass wir in Frieden leben und das soll auch bitteschön so bleiben. Mein Fotobuch, heute habe ich es bekommen, betrachte ich als eine wichtige geschichtliche Abhandlung zur Zeit des Kalten Krieges.
Vielen Dank für deine lieben Worte und dem Herz, ich freue mich sehr.
Ich wünsche dir und deinem Mann ein schönes und sonniges Pfingstfest und grüße aus meinem Halle, deine Birgit
Liebe Birgit,
bei den Gedanken, die sich beim Betrachten Deines neuesten LP-Buchs und beim Lesen Deiner Texte einstellen, läuft es einem ja eiskalt den Rücken herunter, besonders angesichts der unsicheren Zeiten und sinnlosen Kriege heutzutage. Und so gehen Deine Worte diesmal ganz besonders unter die Haut. Ich denke da an "...eine Angst, die man so ernst nahm, dass man sie in Beton goss." oder "Ordnung schaffen im Untergang. Dass man Kontrolle behalten könne, wenn draußen die Welt zerbricht." Ich bezweifle allerdings, dass man nach den 25 Tagen, für die der Bunker konzipiert war, wieder so einfach nach draußen hätte gehen können. Es wäre ja alles kontaminiert und kein Stein wäre noch auf dem anderen gewesen. Es ist unglaublich, was sich Menschen alles ausdenken und erfinden - sei es die Atombombe oder die Bunker zum Schutz davor. Deshalb diesmal ein ganz besonderes Dankeschön an Dich fürs Teilen. Dieser ganze Wahnsinn sollte nie vergessen werden und uns immer Mahnung sein.
Herzliche Grüße von Angelika
Liebe Angelika,
du hast recht, meine neue Bunkergeschichte ist wieder ein ganz spezielles Thema im Rahmen meiner Lost Places Unternehmungen.
Vor der „Tauchfahrt“ sonnte ich mich im idyllischen Kiefernwald ehe es dann tief hinab in einen kalten und unwirklichen Bunker mit den endlosen Gängen ging. Jede Etage wurde kälter und angsteinflößender. Was hatte man sich hier für eine Welt erschaffen? Welche Szenarien wurden hier durchgespielt? Dachte man wirklich, dass man aus dem Bunker heraus den Staat noch lenken und leiten kann, auch wenn man noch soviel Technik und Dokumente hat? Vor Angst wurden Unterlagen verschlossen, Schränke und Türen versiegelt? Nach ca. 25 Tagen wäre sowieso das Ende gekommen.
Nach 5 Stunden Tour wieder zurück ins Jetzt und Heute. Die Sonne wärmte mich auf und ich war froh wieder das Tageslicht und die zwitschernden Vögel zu sehen. War es nur ein Traum? Nein, das war alles Realität. Geben wir alles dass die Welt in diesen Zeiten stark ist und wir alle immer in Frieden und Sicherheit leben können.
Liebe Angelika, für deine Zeilen danke ich dir sehr, sie gehen unter die Haut. Mein nächstes Projekt ist wieder etwas Industrielles. Bis dahin wird noch einige Zeit vergehen. Im ganzen Juni bin ich im Urlaub in Dänemark. Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und einen tollen Sommer. Herzliche Grüße aus dem abendlichen Halle von Birgit