Sehr empfehlenswert. Für Hobbyfotografen ein Paradies. Eine Woche als Bildungsurlaub dort verbracht und es gibt noch immer viel Unentdecktes.
Zudem lernt und erfährt man bei den Führungen sehr viel über die Eisenproduktion und auch über das dunkelste Kapitel unserer Geschichte: Die Rolle der Hütte in der NS - Zeit und das Schicksal unzähliger Zwangsarbeiter.

Eigenes Fotoprojekt hochladen, mit Community-Freunden austauschen und 10 €-Dankeschön erhalten.
Hallo Pizza,
da sich der erste Blick auf's Cover richtet muss ich sagen, auch mich hat es nicht angesprochen. Dann hab ich gedacht "Völklinger Hütte" hab ich schon mal gehört, klar ein Eisenwerk aber wo ist das eigentlich? Aus diesem Grund hab ich dann das Buch geöffnet und war überrascht von dem Inhalt.
Die Aufnahmen sind super ! LG mit ❤️von Heidi
Hallo Pizza,
mit deinen beeindruckenden Aufnahmen lässt du die Völklinger Hütte wahrlich leuchten und die Fotos verleihen dem eigentlich tristen Objekt eine gewisse Schönheit. Leider fehlt dem Titelbild die Anziehungskraft. Alles andere ist top und Herz ist geliefert. Viele Grüße von Moni
Hallo, Pizza,
dieses Fotobuch besticht mit vielen, sehr vielen Fotos: Die gewählten Lichtsituationen legen den Fokus auf das Zeigenswerte, führen den Blickkontakt geschickt dorthin, wo er hin soll. Die Motive sind in der Regel toll ausgeleuchtet und lassen das selektive wie kreative Handeln des Fotografen deutlich erkennen. Unterschiedliche Einfallswinkel, Streiflichter und Gegenlichter erlauben immer wieder neue Eindrücke. Nur manchmal sind Lichter ausgefressen (S. 28/29, 49, 52). Grandiose Blickwinkel, kontrastierende Farben Rot/Grün, Rot/Blau, Strukturen/Texturen, das Spiel mit Schärfe und Unschärfe beeindrucken und zeigen, was Fotografie zu leisten im Stande ist. Gelegentlich hätten Perspektivenkorrekturen dem sehr eindrucksvollen Bildmaterial gut getan (S. 20: Gitter kippt auf den Betrachter, S. 25: der ganze Raum stürzt auf den Betrachter, S. 28/29 Raum kippt nach rechts, Gitterstäbe wölben sich, S. 30: die Stapel kippen nach hinten). Enge Bildausschnitte führen dicht ans Gesehene, Details weiten die Sichtweise, ein bei der Aufnahme gezoomtes Objektiv bringt Bewegung beim passenden Motiv (S. 64). Die dezidiert reduziert vorgestellte Bilderstrecke schaffft Ruhemomente und die Möglichkeit des innehaltenden, verweilenden Schauens.
In summa: Bravo mit Herz!
Bildschöne Grüße,
Claus