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Als ich heute die Weihnachtswerkstatt im Land CEWE besuchte, bekam ich einen gehörigen Schrecken! Blutrote Farbspritzer waren überall auf dem Boden zu sehen! "Carla, was ist passiert?!", rief ich in den Raum. "Die Fotobuch-Druckmaschine dreht vollkommen durch und verspritzt Farbe!" antwortete Carla nervös! Eine der wichtigsten Farben ist nun aus. "Fantastisch, was machen wir jetzt", fragte ich in die Runde. "Gar kein Problem.", meinte Rudi und trabte hinüber in den Stall. Heute lässt sich das Problem wohl nicht mehr beheben. Im Stall angekommen, kratzte sich Rudi erst mal am Hinterkopf. "Ja, wo sind denn jetzt die Geheimvorräte?", überlegte er halblaut murmelnd. "Keiner weiß wieder von nichts!" Leise meldete sich Klein-Elfi zu Wort. "Meinst Du, es ist genug von der roten Farbe im Geheimversteck?" fragte sie. "Nein, Wir müssen die rote Farbe wohl gegen eine andere austauschen!", antwortete Rudi traurig. "Oje und wie sehe ich dann wohl mit einer grünen Nase aus?" Plötzlich hatte Rudi eine Idee Quatsch mit Soße, wer will denn schon eine grüne Nase haben. Rudi weiß jedoch, wo die Farben Magenta und Gelb versteckt sind Schnell rast er zu dem Versteck. Total cool, natürlich kann man die Farben auch mischen. "Unsere rote Farbe ist wiederhergestellt!" riefen alle und machten Luftsprünge. Vor lauter Freude hat man aber auf die Druckmaschine vergessen. Wo war die denn geblieben, die war doch eben noch da Xenia, die jüngste Elfe, rannte aufgeregt von Raum zu Raum, um die Maschine zu suchen Yvette, ihre beste Freundin sprang gleich hinzu und half ihr dabei "Zeno" rief die kleine Elfe Xenia, kannst du uns beim Suchen helfen, anstatt faul in der Ecke rumzuhängen? Aber Zeno dachte nicht daran, er war ein faules Rentier, dass den ganzen Sommer geschlafen hatte und nun auch keine Lust zum Arbeiten hatte. "Bleib doch wo der Pfeffer wächst" sagte daraufhin Yvette. Christoph, das andere Rentier trabte an. "Kann ich euch helfen?" Das darf doch wohl nicht wahr sein, "rief es erschrocken Eben war die Maschine doch noch da, wo ist sie nur hingekommen? "Findet sie schnell, damit die Fotobücher für die Menschenkinder gerettet sind!" Ganz schnell machten sich alle Elfen und Rentiere (mit Ausnahme des faulen Zeno) auf die Suche Heinrich, das Rentier vom Nachbar rannte gerade mit der Maschine im Schlepptau davon! "Ich laufe Dir nicht nach...", maulte Zeno und betrachtete seine Hufnägel. "Ja, die müssten mal wieder gefeilt werden!" "Keine Zeit für Hufnägel.... laaaaauft!" rief Rudi. „Lieber Himmel, wer hätte das gedacht, dass du so ein faules Rentier bist.“ "Mist" schrie Xenia. "wir müssen Heinrich aufhalten" „Nicht Heinrich, das Rentier vom Nachbarn haut mit der Maschine ab! "Oje, nun ist es fast schon zu spät!" „Polizei, ruf doch mal einer die Polizei!“ "Quiek doch nicht so, du bist ja kein Schwein!" Ruhig Blut, die Maschine ist doch viel zu schwer für ein einziges Rentier. Schon merkten sie, dass Heinrich langsamer wurde „Trabende Rentiere sind schlimmer als durchgehende Bisons“ Und das lag aber nur daran, dass Heinrich vor sich ein Aufgebot an Wannen und viel Blaulicht blinken sah. "Verdammte Kacke, jetzt muss ich mich aber von den Socken machen!" "Wieder ein Rentier mit einer geklauten Fotobuchmaschine!", rief ein Polizist seinem Kollegen zu. Xerox-Geräte sind bei Rentieren nicht so beliebt Yasmin sollte mal ein ernstes Wörtchen mit den Rentier-Besitzern reden! Zum guten Schluss funktioniert alles gar nicht mehr so, wie es sein sollte. Aber, Silber-Distel: Das haben wir doch geahnt - wer spricht nun mit den Rentier-Besitzern? Bertha wäre da prädestiniert! Charakter - genau, Bertha hat Charakter - aber vermutlich verhaspelt sie sich, kannst Du ihr bei der Wortwahl helfen? Du, ich traue mich nicht, Bertha ist immer so streng und vielleicht beleidigt, wenn man sie kritisiert. Eventuell kann sich Comaner mal vom Rätselraten lösen und ein paar Formulierungshilfen unterbreiten - Bertha mag sie doch so! Famos, dann wäre ja alles wieder paletti. Gib diese unangenehme Aufgabe an Xenia weiter. Hat denn Xenia das erforderliche Wissen? Ich glaube sie braucht ja nur den nötigen Mut fürs Gespräch. Jawohl, sie ist echt clever! Kluge Diplomatie ist ihre Spezialität. Leider haben die Rentier-Besitzer zurzeit viel zu tun, sodass es schwierig sein wird, einen Termin für ein Gespräch zu finden. Macht doch einfach einen Termin aus, am besten nach Weihnachten Nachdem das Gespräch, wer denn nun mit den Rentier-Besitzern reden solle, einige Male hin und her gegangen war, machten sich die Elfen daran den Schaden an der Fotobuch-Maschine zu begutachten. Oh weh, da war ein Zahnrad gebrochen Passt da vielleicht eines aus unserem Ersatzteillager? Qualitätszahnräder hat Cewe sicher auf Vorrat Regelmäßig werden diese aufgefüllt, aber ob genau das Passende vorhanden ist? Sicherlich, das probieren wir gleich mal aus Triumphierend kommt Xenia mit dem richtigen Zahnrad an. Unruhig tritt die von einem Bein auf das andere. Vielleicht doch ein anderes? Warte mal, es scheint zu passen Xenia setzt das neue Zahnrad sorgfältig ein und zieht die Schrauben gut fest. Yvette fällt ihr um den Hals "Xenia, du bist ein Genie" Zeitweise flackert das Licht. Ach du Sch.... Bald ist Weihnachten und hier geht alles drunter und drüber und nun auch noch das Licht! Chaos ohne Ende, so kurz vor der Wintersonnenwende... Dora ärgert sich, weil der Schnee fehlt. Elfen und Rentiere schauen ängstlich nach dem flackernden Licht Frierend kommt Sylke vorbei und erklärt, dass es jetzt aber langsam Zeit wird. Ganz genau verstand leider keiner der Versammelten weshalb Sylke fror und wofür es Zeit wurde. Hat sie dann aber erklärt: Es müssen noch Tausende Fotoprodukte gedruckt werden und sie hat ihren Lieblingsschal zuhause vergessen. Indessen flackerte das Licht immer noch und fiel schließlich komplett aus. Jetzt wäre Sylke auch beinahe noch über die Druckmaschine gestolpert Lasst uns doch nun endlich schauen, ob wir irgendwo noch Kerzen haben, oder eine Taschenlampe Mitten aus dem Nichts heraus leuchtete plötzlich ein Lichtlein auf. Niemand außer den Elfen kann aber dieses Lichtlein sehen. Mit einer Suche findet man sicher noch andere Beleuchtungskörper. Ob es Sylke sehen konnte, war nicht klar, aber sie rappelte sich zumindest wieder auf. „Potzblitz“ dachte sie, „meine Frisur ist jetzt jedenfalls im Eimer und ich sehe die Hand vor Augen nicht.“ "Quatsch keinen Blödsinn" meinte Xenia "du siehst blendend aus, wie immer - selbst im dunklen" „Redest Du nur so daher, oder meinst Du das Ernst, Xenia?“ zweifelte Sylke immer noch. "Schau doch einfach in den Spiegel, ach so, du siehst ja nichts" „Teufel noch eins, wenn doch endlich das Licht wieder an ginge“ schimpfte sie. Unter Schemel steht doch ein Licht Verdammt lange geschlafen habe ich und ich habe den Eindruck, dass das Problem mit der Maschine aus dem Fokus gerückt ist. Wieso, Xenia hat die Maschine doch repariert, Rot haben wir gemischt, jetzt brauchen wir nur wieder Licht. Xenia behauptet gerade, dass das Sprichwort "eine Frau, ein Wörterbuch" hier nicht gilt, weil nur ein Satz erlaubt ist. Yvette hat in der Dunkelheit den Faden verloren und bittet die anderen, ihr zu helfen. Zu doof, die sind in der Dunkelheit plötzlich alle verschwunden. Ach Du Schreck, wie geht´s denn nun weiter? Bis jetzt sind die Elfen noch eifrig an der Arbeit, damit die Fotobücher bis Weihnachten noch ausgeliefert werden können. Christoph, das fleißige Rentier ist auch schon ganz ungeduldig, weil es endlich losziehen will. Doch leider gibt es immer noch keinen Schnee. "Eile mit Weile.", hört man Zeno aus dem Hintergrund murmeln. Fridolin kaut genüsslich an ein paar Halmen und wartet erst mal ab Genau, typisch Mann, anstatt sich um Schnee zu kümmern, wird abgewartet. Hoppladihopp meint Christoph, wir könnten doch Räder unter den Schlitten montieren. Ist das wirklich eine gute Idee? Ja, man könnte es zumindest mal probieren. Kann man natürlich, wenn wir irgendwo Räder herkriegen und außerdem ist es immer noch verdammt dunkel hier! "Licht wäre super.", kommentierte Zeno frech, bevor er die Hufe ausstreckte und sich für ein kleines Nickerchen zurecht kuschelte... "Meine Lieben" ruft Xenia aus der Dunkelheit, "es werde endlich wieder Licht, ich habe den Störenfried gefunden!" Nanu, wer ist das denn? ruft Hexana ganz hinten aus der dunklen Ecke. "Otifantia miserabilis hat an den Kabeln geknabbert" ruft Xenia zurück. Potzblitz! Das ging aber schnell. "Quatsche jetzt nicht rum, besorge lieber Isolierband, damit wir die Kabel reparieren können und endlich wieder Licht bekommen." Rück mal ein Stückchen, sonst hatte ich nicht mit in die Zeitmaschine So so, du bist wohl zu dick Tatsächlich, das habe ich ganz vergessen. Ueber das ganze Gequatsche von wegen Zeitmaschine hat sich Hexana nicht geschert und endlich die kaputten Kabel repariert und siehe da: Es ward Licht. "Vielleicht war es doch keine so gute Idee ausgerechnet einen Abenteuerurlaub in der Weihnachtswerkstatt im Land CEWE zu buchen", überlegte Sylke und hieb auf den grünen Knopf, der die Fotobuch-Druckmaschine wieder in Gang setzte. Weihnachtliche Melodien erklangen, als sich die Maschine wieder in Bewegung setzte. "Xanadu war auch eine der Optionen gewesen, die ihr das Reisebüro angeboten hatte" sinnierte sie weiter, derweil unter Fauchen, Zischen und Dampfen die Fotobuch-Druckmaschine nun unter Höchstlast lief und sich deren Arbeitsgeräusch mit den Adventsklängen zu einer eigentümlichen Kakofonie vermischte. Yehudi Menuhin hätte verzweifelt zu Ohrenstöpseln gegriffen, um den Klängen zu entgehen. Zauberhaft und mitreißend fand Sylke dagegen die Geräuschkulisse, wippte zunächst nur mit dem Fuß im Takt mit, wiegte dann den Kopf im Rhythmus zur Musik, war schließlich vollends von Bewegung ergriffen und fing an um die Fotobuch-Druckmaschine zu tanzen, die unablässig Fotobücher in allen Formen und Farben ausspuckte. Alles schien jetzt in bester Ordnung zu sein, aber die Freude darüber währte nicht lange. Brutal und gemein wurde Sylke plötzlich aus ihrer Euphorie gerissen und konnte erst gar nicht fassen was sie sah, als ihr Blick unvermittelt auf den Fotobüchern hängen blieb, die die Fotobuch-Druckmaschine jetzt auswarf. Chromfarbene Streifen verunstalteten die Seiten, die eigentlich nur mit normalen Druckfarben bedruckt werden sollten. "Das kann doch nicht wahr sein!" rief sie entsetzt. "Es muss doch eine Möglichkeit geben, die Bücher zu retten", überlegte sie. Fragend blickte sie in die Runde: "Kann das ausgetauschte Zahnrad vielleicht die Ursache sein?" Grundgütiger - sollte es doch das falsche Ersatzteil gewesen sein? Hektisch überprüft Xenia die Reparatur: "Nein, das passt alles, daran kann es nicht liegen!" "Ist mit den Zuleitungen für die Farbe alles in Ordnung?" fragte Sylke Ja ja da hat mal wieder alles jemand durcheinandergebracht Komischerweise schien sich durch die Überprüfung die Farbzusammensetzung wieder zu normalisieren. "Laust mich der Affe, oder was?" überlegte Sylke, erst spinnt die Druckmaschine und jetzt auch noch das Forum. Mal sehen ob die Geschichte jetzt eine andere Wendung nimmt. Nachdem es an der Tür geklopft hat, ging diese auf. Oha - da hat wohl jemand die Verriegelung manipuliert, wenn sich die Tür schon durch klopfen öffnet. Pustekuchen! Das war ich Quatsch! Raunen ging durch den Raum, als man sah, wer durch die geöffnete Tür schritt. sowas schönes hatte man noch nie gesehen Töröööö…………. unerwartet stand Sylke in der Tür Verkleidet war sie als Weihnachtselfe! Wahnsinn! Xtreme geil ! Yippie Zum Anbeißen! Also, wirklich, so macht das keinen Spaß. Bald wird es wieder anders warte nur mal ab bis die Geschichte weitergeht "Chefin...", hob eine furchtsame Stimme aus dem Kreis an, da fegte unversehens von irgendwoher kräftiger Zugluft durch den Saal und schlug die Tür zu, der Spuk war vorbei. Durch die Zugluft waren die fertigen Fotobuchseiten total in Unordnung gekommen. Eifrig begannen die versammelten Elfen, Wichteln und Rentiere(?) die im ganzen Raum verstreuten Seiten zu sortieren und den richtigen Büchern zuzuordnen, da fiel dem Oberwichtel plötzlich auf, dass eines der Fotobücher nur aus schwarzen Seiten bestand. Fasziniert versuchten sie herauszubekommen, was es mit dem "Schwarzbuch" auf sich hatte. Genau genommen, waren nicht alle Seiten schwarz, Vorder- und Rückseite des zugehörigen Fotobuches waren dunkelrot und vorne drauf stand mit weißer Schrift geschrieben der Titel: "Gute Vorsätze für 2020" und hinten stand zu lesen, wem das Buch gehörte. Hatte sich tatsächlich Sylkes geheimes "Vorsatzbuch" in die laufende Produktion geschmuggelt? "Ich glaube es nicht" rief da der Oberwichtel, "dieses Buch gehört tatsächlich Sylke, wir müssen ihr helfen und tauschen die schwarzen Seiten durch weiße aus, dann kann sie sich nach diesem X-Mas Special 2019 noch einmal Gedanken machen und selbst was hineinschreiben." Ja, "ich fange gleich an", sagt Hexana. Kaum zu glauben, aber bald hatte Sylke ein schönes Fotobuch mit weißen Seiten, alles Chaos im Saal war beseitigt, die Fotobuch-Druckmaschine lief wieder auf Hochtouren und alle gingen glücklich und zufrieden ihrer Beschäftigung nach. Langsam kehrte Ruhe ein, aber man darf sich nie zu früh freuen. Miau tönte es da ganz leise aus der hintersten Ecke. Nanu, was kommt denn da zum Vorschein? Oh, ein winzig kleines und ziemlich zerzaustes Kätzchen! "Pelzige Tierchen sind, das letzte, was wir hier in der Produktion gebrauchen können!" Qualitätseinbußen durch Katzenhaare - das fehlte uns noch. Rasch die Katze aus der Produktion entfernen! Sylke schaffte das Fellknäuel in ihr Büro Total geschafft durch die ganzen Aufregungen gönnt sie sich erstmal eine Teepause. Und dann musste sie sich überlegen, was sie nun mit der Katze machen sollte Verdammt, schon wieder so ein kleiner Streuner, der sich zu ihr verirrt hat! Wohin nur damit, jetzt kurz vor Weihnachten konnte sie das Kätzchen doch nicht einfach vor die Tür setzen. X-mal ging sie ihre Optionen durch. Yvette, die kleine Elfe, kam hereingerannt: Hast du mein Kätzchen gesehen? Ziemlich erleichtert gab ihr Sylke das kleine Häufchen Fell. Also, dieses Problem hatte sich zum Glück schnell erledigt, doch schon stand das nächste an. "Bitte helf mir", klang es flehend aus dem Flur Claire das Christkind stand mit einem riesigen Haufen Fotobücher vor der Türe. "Das kann doch jetzt nicht wahr sein", sagte Sylke "wieso schleppst du die Bücher und wo sind die Rentiere und wo ist der Schlitten?" Eines der Rentiere hat Magen-Darm, das andere hat ein Bein verstaucht, wir müssen als Ersatz wohl einen Traktor vor den Schlitten spannen. "Fröhliche Weihnachten sieht aber anders aus" meinte Sylke. "Genau deshalb brauchen wir schnell eine Lösung", seufzte Claire Halt, ich habe eine Idee, erinnerst du dich an Heinrich, das Rentier vom Nachbarn, das die Maschine klauen wollte? Irgendwie ist die Idee schon gut, aber wo bekommen wir das zweite Rentier her, die sind sicherlich total ausgebucht! Jemand hat doch sicher ein paar Globuli, mit denen ein Magen-Darm doch schnell wieder in Ordnung sein sollte! Kann man denn den Nachbarn nicht bitten, Heinrich und ein zweites Rentier auszuleihen, schließlich ist er uns noch etwas schuldig wegen dem Ärger "Lieber nicht, das ist doch so ein Grantler und wir bekommen dann bestimmt noch mehr Ärger als wir jetzt schon haben." Macht doch was ihr wollt, wir schaffen es sowieso nicht mehr, die ganzen Bestellungen rechtzeitig auszuliefern. "Nicht so pessimistisch sein, wir finden bestimmt eine Lösung.", bat Sylke. Oh Wunder - die Rettung naht... Plötzlich hört man von draußen silberne Glöckchen klingen Quasi in höchster Not kam der Osterhase zu Hilfe Rudi mit der roten Nase kommt um die Ecke, nicht der Osterhase in der Vorweihnachtszeit. Streitet euch nicht, denn wir wissen doch alle, dass Rudi ein guter Freund von Hoppel, dem Hasen ist. Tatsächlich ist es aber so, dass der Osterhase im Gegensatz zum Weihnachtspersonal gut erholt ist und deshalb problemlos einspringen kann. Und so hoppelt nun der Osterhase vorne weg und hinter ihm Rudolph, beide ziehen den Schlitten Von hinten nähert sich eine Sturmfront. Weiter, weiter, ruft Rudolf dem Osterhasen zu, wir müssen es schaffen, sonst werden die Bücher nass X-mal blitzt und donnert es aus den Wolken. Yvette kommt mit dem Schirm angelaufen, der aber für die große Ladung auch nicht wirklich etwas nützt. Zickzack liefen sie weiter Alsbald erreichten sie einen leeren Schuppen, von dem die Tür offenstand Bis das Gewitter vorbei ist, wollen sie hier eine kleine Pause einlegen. Chaotische Zustände hatten sie bisher ja nun wirklich genug, da tat die kleine Pause ganz gut. "Das war in letzter Minute, hier sind wir erstmal sicher" meinte der Osterhase und schnaufte erstmal tief durch. Endlich ließ das Gewitter nach und die Sonne blinzelte ein bisschen durch. Frohen Mutes machte sich das Gespann wieder auf, die Bücher sollten doch bis Weihnachten ausgeliefert werden. „Gehen wir überhaupt noch auf dem richtigen Weg?“ meinte der Osterhase nach einer Weile. "Hast du dein GPS nicht dabei?" fragte Rudolph seinen Freund Ich habe kein GPS, nur diesen alten Kompass. Jäh hielt Rudolph an. Komisch, früher konnte man mit dem Kompass jeden Weg finden, heute braucht man unbedingt GPS. "Lass uns dort links abbiegen.", meinte Hoppel zu Rudi. "Meinst du wirklich?" fragte dieser skeptisch. "Natürlich, das sagt mir meine Nase, auch wenn sie gerade ziemlich verschnupft ist", antwortete Hoppel fast ein wenig beleidigt. Okay, wenn du meinst, dann halt dich fest, und ab geht es scharf in die Linkskurve Puh, das war knapp, fast wären die Bücher vom Schlitten gepurzelt! Quäle mich doch nicht so, fahr bitte etwas vorsichtiger Rudolph, ich bin nur ein kleiner Hase Rudolph, von dieser Bitte eher angespornt, legt noch einen ordentlichen Zahn zu. Stoffel!´, dachte sich der Hase und hielt sich krampfhaft am Schlitten fest. Trotz Rudolphs Geschwindigkeitswahn kam er Schlitten langsam wieder in einen sicheres Fahrstil Unterdessen zuhause meldet sich plötzlich Baldur das älteste Rentier, das die ganze Aufregung seit gestern Abend verschlafen hat. "Verdammt zugenäht, es kann doch nicht, dass die ganz alleine unterwegs sind." "Wo ist denn mein Rennschlitten, ich muss ihnen doch zu Hilfe kommen!" "Xenia, du musst mir helfen, den Schlitten anspannen" rief er "da sind Rudolph und Hoppel alleine unterwegs" "Yvette kann auch noch mit anpacken!" Zusammen spannten sie Baldur vor den Schlitten und so konnte es sich Hoppel endlich auf dem Schlitten bequem machen Aber Zeit ist das einzige was sie nicht im Überfluss haben! Bald waren die anderen in Sicht. Christfest ohne Buchgeschenke, das geht nicht, wir müssen uns sputen "Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!" "Ei Blitzdonner, wer verfolgt uns denn da?" rief Rudolph, als er in der nächsten Kurve den Schneestaub von Baldurs Rennschlitten hinter sich sah. "Fabelhaft, jetzt haben wir auch noch die Rentier-Polizei auf dem Hacken" "Gnade uns Gott, wenn die uns erwischen. Hoppel, hopp, hopp, wir müssen einen Zahn zulegen." Hoppel, bitte spring ab und halte sie auf, wenn sie den Osterhasen sehen, glauben sie, dass sie träumen "Immer ich", jammerte Hoppel und schlackerte mit den langen Ohren. "Ja wer denn sonst?" Der Osterhase ist der Einzige, der ihnen zur Weihnachtszeit einen Schrecken einjagen kann Keiner würde glauben, dass ein Osterhase die Weihnachtsgeschenke bringt! Lange Löffel sind zur Weihnachtszeit die perfekte Tarnung. Meistens war Hoppel ja um keine Antwort verlegen, aber diesmal fiel ihm kein Gegenargument ein und er sprang notgedrungen vom Schlitten. Nachdem er die Rentierpolizei erreicht hatte, rief er aus voller Brust: "Frohe Ostern, die Herren" "O-o-o-ostern?!", kamen die Verfolger prompt ins Stottern. "Polizisten, die nicht wissen, dass Ostern ist"plapperte Hoppel "die sollten schnell umkehren und auf den Kalender schauen, statt Osterhasen auf dem Schlitten zu folgen" "Quatsch", sagte Baldur, der sich inzwischen gefangen hatte, "ich bin doch nicht die Polizei!" meinte er entrüstet. "Richtig, dich habe ich doch schon einmal gesehen, wie wäre es, wenn du mithilfst, die Bücher auszufahren?" „Stell dir vor, genau deshalb bin ich hier“ sagte Baldur. "Total cool, dann wird das ja doch noch was mit den Fotobuch-Geschenken" jubelte Hoppel. "Und wir haben noch knapp 3 Stunden, um diese Geschichte zu einem glücklichen Ende zu bringen" legte er nach "Vielleicht solltest du dann nicht so viel quatschen und lieber aufspringen, damit wir Rudolph einholen" murrte Baldur. "Warum nicht - ab geht die Post" Xylophon-Klänge waren plötzlich aus der Ferne zu hören. "Yippie" jubelt Hoppel "wenn das schon die Weihnachts-Poststation ist, dann schaffen wir es noch rechtzeitig Zusammen legten sie einen Zahn zu und erreichten bald darauf Rudolph, der traurig im Schnee saß. Ach Rudolph, was ist denn passiert, dass du so traurig schaust?? Bastarde, Diebe haben die Anderen gefesselt, mich abgeschirrt, ein anderes Rentier vorgespannt, meinen Schlitten gestohlen und sind abgehauen. „clever“, sagt Hoppel, „aber für uns nicht clever genug“ Das Rentier, das sie angespannt haben, das ist nämlich Zeno, das faulste rentier, das es auf dieser Welt gibt Ein paar ihrer Spuren sind hier im Schnee deutlich zu sehen. Folgt ihnen, das lahme Rentier können wir leicht einholen Gut, dass wir die Richtung wissen. Hoffentlich kommt kein Nebel auf, sonst wird es mit der Richtung schwierig. Irgendwie kriegen wir das hin, bloß keine Zweifel und kein Zaudern aufkommen lassen! Ja, ich glaube, ich sehe etwas, wir haben sie gleich Knirschend glitten die Schlittenkufen durch den Schnee. Kaum zu glauben, da vorne sind sie! Langsam kommt das Verfolgerteam näher, aber sie müssen vorsichtig sein. Mit jeder verstrichenen Minute verringerte sich der Abstand. Nur noch wenige Meter, aber wir haben auch nicht einmal 1 Std. Zeit Orkan ist nicht vorhergesagt, von daher sollte das zeitlich zu schaffen sein. Psst..., leise...., wir schleichen uns von hinten an und dann .... Quatsch, wir umzingeln sie. Richtige Rentiere lassen sich so leicht nicht einschüchtern, nur Mut Kollegen, wir haben sie gleich. Selbstbewusst und mutig stürzen sich der Osterhase, Rudolph und Baldur auf die Räuber TORANGA, wir sind stärker" und tatsächlich, die Räuber rasen vor Schreck davon. Unglaublich stolz und voller Freude ziehen nun Baldur, Rudolph, der Osterhase und sogar der faule Zeno den Schlitten in Richtung Weihnachtspoststation Vorsichtig müsst ihr aber sein, denn die Pakete sind alle umadressiert. Wenn schon, zum Glück sind die die alten Adressen darunter alle noch lesbar. Xanten, Köln, München..... alles noch lesbar, super Yvette macht sich ganz schnell an die Arbeit, die Zeit drängt. Zum Glück ist dann doch noch alles gut ausgegangen und die Fotobücher kommen noch rechtzeitig zu den Menschenkindern. Aaach, ein lautes Seufzen geht durch alle Münder, wir haben es gerade noch rechtzeitig geschafft. Bis 24 Uhr sind noch 3 Minuten, da kann nichts mehr passieren Chaos bahnt sich auch auf den letzten Drücker noch einen Weg! Das Christfest kann nun eingeläutet werden. Ende gut, Alles gut Sylke Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielHast du den lauten Knall nicht gehört, als mein Kopf eben auf die Tischplatte schlug? Hab deinen Kommentar eben erst entdeckt
Sylke Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielLiebe Forenteilnehmer,
das war doch mal eine spannende Geschichte mit vielen Tiefen und zum Glück ein Happy End! Die Excel-Losfee hat den Gewinner gewählt. Gewonnen hat: Ihr Gewinn: 1x CEWE Gutschein im Wert von 25 Euro 1x Jahreslos Aktion Mensch 1x CEWE USB-Stick Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn! Die Mail ist bereits unterwegs Sylke Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielHerzlichen Glückwunsch dem Gewinner
Aber eigentlich war es wohl für uns alle ein Gewinn. Also ich habe gestern öfter mal richtig herzhaft lachen müssen. Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielSylke hat geschrieben:
Hast du den lauten Knall nicht gehört, als mein Kopf eben auf die Tischplatte schlug? ...
Ich hoffe, Du hast die Katzen nicht erschreckt! Nein im Ernst, der "Fleißiges-Bienchen-Orden" gehört definitiv Dir. Ok und Fokussy. Es ist ja schließlich auch Wochenende... Liebe Grüße
Spica Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielMeinen Glückwunsch an Phili!
Und meinen Dank an alle fleißigen Geschichtenerfinder und -schreiber! Wie schon erwähnt, es war köstlich! Und ich war beim Lesen mittendrin statt nur dabei... Liebe Grüße
Spica Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielSelten habe ich mich so amüsiert, wie bei unserer Weihnachtsgeschichte. Die ist ja fast veröffentlichungsreif und ich habe mich teilweise gekugelt vor lachen
Und besonders habe ich mich über den Gewinn gefreut! Danke an die Glücksfee (Yvette oder Claire oder Baldur oder ???). Euch allen einen schönen 4. Advent! Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielMein absolutes Lieblingswort seit heute - Qualitätszahnräder
Sylke Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielHerzlichen Glückwunsch, Phili, und Dank an alle fleissigen Schriftsteller/innen!
Viele Grüsse
Kunigunde
Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielHallo phili,
von mir auch herzlichen Glückwunsch zum Gewinn. Es hat Spaß gemacht, die Geschichte immer weiter zu spinnen und dabei auch noch zu einem guten Ende zu kommen. Re: 20. Dezember | Kategorie: Spielphili hat geschrieben:
Danke an die Glücksfee (Yvette oder Claire oder Baldur oder ???).
Ebenfalls ganz herzlichen Glückwunsch unddas war ganz bestimmt Xenia! Diese Story hat wirklich einen Heidenspaß gemacht, doch als der Osterhase ins Spiel kam, war das für mich der Höhepunkt. Liebe Grüße
Fokussy
Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielEin Hoch auf Xenia und Yvette !
Ohne die beiden wäre die Geschichte sicher X-mal ins Stocken gekommen und nur Yoga hätte noch weitergeholfen. Einen fröhlichen 4. Advent für alle. Gruß DSL-schnell
Re: 20. Dezember | Kategorie: SpielHerzlichen Glückwunsch
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