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Fotoformat 3:2 / 4:3 / 16:9
MissVette

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Fotoformat 3:2 / 4:3 / 16:9

Ungelesener Beitragvon MissVette » 21.06.2020, 18:40

Ich habe mal wieder in in den Einstellung von meiner Kamera rumgespielt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich ja die Möglichkeit haben das Bildformat zu wählen.

Nun möchte ich mal gerne die Frage in die Runde werfen was macht von diesen Formaten am meisten Sinn.

3:2 scheint das "StandardFormat" zu sein, diese Aussage habe ich jedenfalls auf einer Fotobuch Seite gefunden.

Verwirrung beim Bildformat
Viele Kamerabesitzer sind zunächst verwirrt, wenn sie in ihrem Kameramenü den Punkt Bildformat, Seitenverhältnis, Bildverhältnis oder auch nur Format finden. Vor allem bei vielen Kompaktkameras hat der Nutzer oft die Qual der Wahl, was das Verhältnis zwischen der langen und der kurzen Seite eines Bildes betrifft. Soll er lieber 4:3, 3:2 oder gar 16:9 nehmen?

Geschichte des Bildformates
Ein kurzer Blick auf die Geschichte der analogen Fotografie zeigt, dass sich das Kleinbildformat mit 36x24 Millimeter, also einem Format von 3:2, als dominierende Grösse am Markt durchgesetzt hat. Dadurch hat sich beispielsweise beim Ausdruck der Postkarten-Standard von 10x15 Zentimeter oder das grössere Posterformat von 40x60 herausgebildet. Mittelformatkameras nutzen dagegen eher das Format 4:3. Auch dafür gibt es entsprechende Standards bei den Papiergrössen.

Heutige Standards
Digitale Spiegelreflexkameras haben mit ihren Sensoren das 3:2-Format übernommen, ihre kleineren Schwestern fotografieren meist mit 4:3. Hat man die Wahl und eine Kamera mit Monitor, kann man sich schnell einen Eindruck der verschiedenen Formate machen. Im Vergleich zum eher quadratisch anmutenden 4:3-Modus scheint ein Bild in 3:2 eine Spur eleganter zu wirken; es hat aber den Nachteil, dass es die runde Optik der Linse nicht so gut ausnutzt.

Zweck der Aufnahme beim Bildformat beachten
Bei der Entscheidung nach dem passenden Format sollte man bedenken, zu welchem Zweck die Aufnahmen gemacht werden. Will man das Bild gleich ausdrucken, dann ist 3:2 das Format der Wahl. Ein guter Weg für Unentschlossene ist, zunächst mehr Raum in 4:3 abzulichten und das Bild im Nachgang in 3:2, vielleicht sogar als Quadrat in 1:1 zu beschneiden.
Je mehr das Bild in die Breite geht, umso natürlicher wirkt es für das menschliche Auge. Für eine erweiterte Wahrnehmung bietet sich auch das 16:9-Breitbildformat an.


Und was ist nun das ideale Format für ein Fotobuch. Es wird ja immer wieder über das Seitenverhältnis gesprochen, wenn es um die Gestaltung geht.

Ich hatte bzw. habe noch immer eine Panasonic Lumix die nur in 16:9 Aufnahmen macht. Damals mega begeistert weil dann die schwarzen Balken am TV weg waren (oder fast D:-? ).
Als ich dann anfing Fotobücher zu machen, habe ich gemerkt dass dieses Format nicht so toll ist, da doch das eine oder andere auf dem Bild abgeschnitten wurde.

Soll ich nun entsprechend dem Motiv mal in 3.2 oder ein anderes Mal sogar im 4:3 fotografieren.?
Wie seht ihr diese Format hin und her.
Gruss
MissVette
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okular

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Re: Fotoformat 3:2 / 4:3 / 16:9

Ungelesener Beitragvon okular » 21.06.2020, 19:15

Hallo MissVette,
das ist ein ganz interessantes Thema.
Die wesentlichen Aspekte hast du ja aber schon selbst zitiert.
Das Format 3:2 ist insofern ein Standard, als dass das klassische Kleinbildformat aus der Analogfotografie mit 36x24 mm genau dieses Seitenverhältnis aufweist.
Die Sensoren von Digitalkameras haben auch ein bestimmtes Seitenverhältnis (Meist 3:2 oder 4:3). Wenn man während der Aufnahme ein davon abweichendes Bildformat wählt, werden nicht alle verfügbaren Bildpunkte ausgeschöpft.
Ich wechsle inzwischen sehr häufig das Bildformat an der Kamera, wobei ich 4:3 (altes Fersehbild) eher selten wähle. Die Formatwahl konnte ich auf eine Funktionstaste legen, so dass der Wechsel schnell erfolgen kann.
16:9 ist inbesondere für die Präsentation auf modernen querformatigen Ferseh- und PC-Bildschirmen gut geeignet. Auch wenn das Motiv sich eher in der Breite entwickelt, wähle ich diese Format ganz gerne vorab.

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