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Hausgemachte Passbilder
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FotoFreunde

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Hausgemachte Passbilder

Ungelesener Beitragvon FotoFreunde » 04.09.2018, 10:10

Hausgemachte Passbilder

Anders als bei kreativen Portraitshootings haben Sie bei biometrischen Bildern deutlich weniger Spielraum für eigene Ideen. Biometrische Passbilder werden, wie der Name schon sagt, für offizielle Dokumente wie Pässe, Führerscheine oder Personalausweise verwendet und unterliegen daher ganz genau festgelegten Vorgaben.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen erklären, was Sie beachten müssen, um ein paar Münzen zu sparen und diese biometrischen Bilder zu Hause zu machen.
 
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Das richtige Format
Für Passbilder ist eine Größe von 3,5 x 4,5 cm vorgeschrieben. Das Gesicht muss hierbei 70-80 % des Bildes ausfüllen. Minimale Abweichungen sind aber erlaubt, solange das Gesicht, die Frisur und ein Teil der Kleidung gut zu erkennen sind.

Schärfe und Kontrast beachten
Auch die Schärfe und der Kontrast müssen passen, damit das Bild für offizielle Dokumente genutzt werden kann. Für die Schärfe muss der Fotograf natürlich darauf achten, dass die Einstellungen, wie z.B. die Belichtungszeit, stimmen. Um eine verwackelte Aufnahme zu vermeiden, empfiehlt sich außerdem der Einsatz eines Stativs.
Unschärfe oder Fehlbelichtungen führen zu einem mangelnden Kontrast führen und sollten daher unbedingt vermieden werden.

Der optimale Hintergrund
Damit das Foto automatisch ausgewertet werden kann, sollte man darauf achten, dass der Hintergrund einfarbig ist und einen guten Kontrast zum Gesicht und zu den Haaren bildet. Für blonde oder grauhaarige Menschen eignet sich ein schwarzer Hintergrund am besten und bei dunkelhaarigen Personen sollte ein grauer Hintergrund genutzt werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Person keine Schatten wirft, die im Hintergrund sichtbar werden. Der Umriss der Person muss klar erkennbar sein.

Das perfekte Licht
Eine optimale Belichtung ist für biometrische Passbilder genauso wichtig, wie die bereits genannten Punkte. Das Gesicht der Person muss vollständig ausgeleuchtet sein, es darf nicht zu hell oder zu dunkel sein. Auch darf das Gesicht nicht durch Schattierungen abgedunkelt werden, da man es später sonst nicht identifizieren kann.

Qualität der Fotos
Die Qualität der Bilder sollte natürlich hoch sein. Hier sollten Fehler wie z.B. Farbstiche, Knicke oder Grobkörnigkeit vermieden werden. Das Bild muss eine natürliche Farbtemperatur und eine hohe Auflösung von mindestens 600 dpi haben. Fehler im Druck oder auf dem Papier mindern die Qualität und müssen vermieden werden.

Position des Kopfes
Eine weitere Anforderung, die bei einem biometrischen Passbild erfüllt werden muss ist die Kopfposition. Der Kopf muss nämlich genau gerade zur Kamera ausgerichtet sein und darf nicht zur Seite oder nach vorne gekippt sein.

Gesichtsausdruck und Blickrichtung
Ähnlich wie die Position des Kopfes spielt auch der Gesichtsausdruck eine Rolle. Auch wenn man von klein auf gesagt bekommen hat, man solle doch bitte auf Bildern lächeln, ist dies für eine biometrische Aufnahme unpassend. Der Mund sollte am besten geschlossen sein. Dabei sollte man trotzdem versuchen, ein freundliches Gesicht zu machen, um ein schönes Endergebnis zu erhalten.
Auch der Blick muss beachtet werden. Geschlossene Augen oder ein Seitenblick sind logischerweise nicht zugelassen. Es ist besser, wenn die Augen geöffnet und geradeaus gerichtet sind.

Kopfbedeckungen - ja, nein, vielleicht?
Grundsätzlich muss bei biometrischen Passbildern auf eine Kopfbedeckung verzichtet werden. Das Gesicht muss deutlich zu erkennen sein und darf nicht durch Schatten abgedunkelt werden. Eine Ausnahme gibt es dabei übrigens: Aus religiösen Gründen ist eine Kopfbedeckung erlaubt, aber auch hier muss das Gesicht vom Kinn bis zur Stirn klar sichtbar sein.

Besonderheiten bei Brillenträgern
Die Augen spielen bei biometrischen Bildern eine besonders wichtige Rolle, da man eine Person anhand der Augen sehr gut identifizieren kann. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Brillen aber einige Probleme mit sich bringen können: Die Gläser spiegeln oder der Brillenrand verdeckt die Augen. So etwas verdeckt natürlich die Augen und sollte auf biometrischen Passbildern vermieden werden. Dafür muss man die Brille nicht unbedingt abnehmen, der Fotograf sollte bloß darauf achten, dass die Brille auf den Bildern nicht stört.

So sieht ein gutes biometrisches Bild aus:
 
ThinkstockPhotos-491020536neu1.jpg

Anhand dieser Punkte können Sie nun ganz einfach Ihre Passbilder zu Hause machen und so Zeit und Geld sparen! D:)
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Oldnat

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Re: Hausgemachte Passbilder

Ungelesener Beitragvon Oldnat » 04.09.2018, 16:51

In vielen Ländern ist das gar nicht erlaubt, man nimmt dort nur offiziell abgestempelte Profibilder an.
Und mancherorts ist das auch gar nicht möglich, da muss man vor Ort in die offizielle Kamera gucken, welche das Bild digital für den Ausweis/Pass-Drucker weitergibt. Das nur als Info, Ihr in Deutschland könnt das noch D:D

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