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Die Kamera für unterwegs - Smartphonefotografie
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FotoFreunde

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Die Kamera für unterwegs - Smartphonefotografie

Ungelesener Beitragvon FotoFreunde » 06.09.2017, 10:49

Die Kamera für unterwegs - Smartphonefotografie

Die Smartphone-Nutzung in Deutschland ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Inzwischen nutzen beinahe 80% der Deutschen ein Smartphone - nicht nur zum Telefonieren oder Surfen, sondern auch zum Fotografieren.
Im Gegensatz zu Spiegelreflex- oder Systemkameras sind Smartphones natürlich sehr viel kleiner, leichter und dadurch handlicher. Bilder sind schnell gemacht und können direkt mit den Freunden geteilt werden.

Natürlich ist die integrierte Kamera eines Smartphones nicht mit einer professionellen Kamera zu vergleichen. Dennoch kommen heutzutage fast täglich neue Handys mit immer neuen Verbesserungen auf den Markt, die das Fotografieren mit dem Smartphone einfacher und besser machen. Mit ein paar kleinen Tricks gelingen Ihnen auch mit Ihrem Smartphone sehr gute Bilder.
 
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In diesem Beitrag möchte ich Ihnen gern erklären, was Sie bei der Smartphonefotografie beachten sollten.

Fokussieren Sie manuell!
Wenn Sie Ihre Handykamera verwenden, sollten Sie den Fokus immer manuell setzen. Ansonsten kann es passieren, dass die Kamera nicht den gewünschten Bereich fokussiert und das Ergebnis später unzufriedenstellend ausfällt. Schalten Sie daher am besten den automatischen Fokus aus.

Nutzen Sie die Hauptkamera!
Smartphones besitzen eine Haupt- und eine Frontkamera. Letztere ist eigentlich nur für sogenannte "Selfies" gedacht und hat eine deutlich geringere Auflösung. Wenn Sie also gerade keinen Schnappschuss machen möchten, nutzen Sie die Hauptkamera des Handys.

Hohe Auflösung
Kontrollieren Sie die voreingestellte Auflösung Ihrer Handykamera. Möglicherweise ist nicht die höchste Auflösung eingestellt. Stellen Sie die Auflösung so hoch wie möglich ein, um verpixelte Bilder zu vermeiden. Außerdem erleichtert ein scharfes Bild die spätere Bearbeitung.

Zoomen Sie mit den Beinen!
Handykameras verfügen lediglich über einen digitalen Zoom. Anders als beim optischen Zoom wird hier nur ein Bildausschnitt vergrößert. Das gezoomte Bild verliert hierbei deutlich an Qualität und wird pixelig. Zoomen Sie daher bitte mit Ihren Beinen und gehen Sie einfach ein Stück näher an das Motiv heran. D:wink:

Perspektive zählt!
Bei Portraitbildern sollten Sie sich stets auf Augenhöhe mit den Personen befinden und nicht "von oben herab" fotografieren. Oder Sie gehen noch ein bisschen tiefer - je nachdem, was Sie fotografieren möchten, können Sie sich auch hinknien oder hinlegen und so das Bild aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachten.

Machen Sie Serienbilder!
Machen Sie auch mal mehrere Bilder hintereinander und sortieren Sie die Fehlversuche hinterher aus. Denn je mehr Bilder Sie machen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein oder zweite gute dabei sind! Übrigens: Einige Handys haben bereits eine integrierte Funktion, um Serienbilder aufzunehmen.

Stabilität ist alles!
Die Hände beim Fotografieren vollkommen ruhig zu halten, ist eine ziemliche Herausforderung. Gerade bei Handybildern können zittrige Hände sich stark auf das Endergebnis auswirken. Damit Ihre Bilder nicht verwackeln, sollten Sie das Smartphone am besten mit beiden Händen festhalten. Alternativ lehnen Sie Ihr Handy gegen einen Tisch, ein Geländer oder ähnliches.

Tipp: Es gibt auch kleine Stative speziell für Smartphones zu kaufen!

Nutzen Sie das Licht!
Bei ganz modernen Smartphones können Sie bereits Einstellungen wie die Belichtungszeit und den ISO-Wert manuell vornehmen. Wenn Ihr Handy jedoch, so wie mein Handy nicht zu den aktuellsten Modellen zählt, können Sie trotzdem schöne, helle Bilder bekommen, wenn Sie die vorhandenen Lichtquellen optimal nutzen. Sonne, Fenster, Lampe... Das was Ihnen gerade zur Verfügung steht, sollte genutzt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Vorzüge vom Fotografieren mit dem Smartphone näher bringen. Und jetzt heißt es: Handy raus und los geht's! D:winki:

Liebe Grüße
Nina
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Oldnat

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Re: Die Kamera für unterwegs - Smartphonefotografie

Ungelesener Beitragvon Oldnat » 06.09.2017, 13:46

Hallo Nina, Ihre Tipps sind sehr gut, manche Handy(kamera)s haben aber keinen manuellen Fokus.
Ansonsten kann ich nur einverstanden sein.
Manche Handykameras (zb. einige Nokias) sind noch dazu inzwischen sehr viel besser als manche kleineren Digicams.
Ich persönlich benutze das Handy oft, denn die Hassy ist gewichtsbedingt nicht immer dabei D:D
Und die Qualität eines Bildes hängt nicht in erster Linie von den technischen Parametern der Kamera ab.
Ich sah schon wundervolle Bildbände, die mit einem (älteren) iPhone geknipst waren.
Und meinen ersten ersten-Preis gewann ich damals mit einer Aufnahme von einer einfachsten 6x6 Boxkamera, wobei mehrere Leute mit zehnmal teuren Systemkameras dabei waren...

Vergessen wir nicht Ansel Adams: "Das wichtigste Bauteil einer Kamera ist dasjenige hinter dem Sucher..."
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CEWEianer

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Re: Die Kamera für unterwegs - Smartphonefotografie

Ungelesener Beitragvon CEWEianer » 06.09.2017, 14:38

Hallo Oldnat,

vielen Dank für die netten Worte! Ein Smartphone kann tatsächlich sehr praktisch sein, gerade weil es deutlich leichter ist als Spiegelreflex- oder Systemkameras.

Natürlich kann man auch mit älteren Modellen sehr schöne Bilder bekommen. D:winki: Man muss die vorhandenen Mittel nur optimal nutzen und kann z.B. auch durch Nachbearbeitung noch einiges aus den Bildern rausholen.

Liebe Grüße
Nina
cephilein
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Re: Die Kamera für unterwegs - Smartphonefotografie

Ungelesener Beitragvon cephilein » 10.09.2017, 11:10

CEWEianer hat geschrieben:
Ein Smartphone kann tatsächlich sehr praktisch sein, gerade weil es deutlich leichter ist als Spiegelreflex- oder Systemkameras.
Hallo,
Ab einem gewissen Alter in Korrelation zum allgemeinen Gesundheitszustand fängt man von ganz allein an, über leichtere Möglichkeiten nachzudenken und guckt sich dabei auch die Handys genauer an. Da gibt es ja mittlerweile bei Huawei und Sony Geräte die eine ganz passable Qualität abliefern, auch wenn man es besser nicht so einfach glauben sollte, dass deren Objektive wirklich von Zeiss oder Leica gefertigt sein sollen. Die Hersteller haben sich das Recht auf das Design gekauft und bauen die Objektive genau nach deren Berechnungen nach in Korea oder Japan nach und dann in ihre Geräte ein. Diese Objektive haben aber nie wirklich eine Fertigungstraße bei Leica oder Zeiss gesehen.
Trotzdem, zumindest mit den beiden "Marken" gelingt da den asiatischen Produzenten schon was ganz Ordentliches, bei dem man im Fotobuch nicht gleich oder gar nicht mehr sieht, ob da eine Kamera oder ein Smartphone als Gerät dahinter steckte.
Ich habe dieses Jahr das erste Mal neben der Kamera auch so ein Smartphone verwendet und bin überrascht, was da für Bilder rausgekommen sind.
Wenn man dann vergleicht, welcher Unterschied an Gewicht - auch mit Stativen und Fernauslösern und Vorsatzobjektiven - trotzdem besteht, dann ist das beachtlich. Zur Zeit kassieren die Verkäufer oder die asiatischen Hersteller zwar noch mächtig ab - allein der "Zeiss"-Televorsatz für fast alle Typen Smartphone kostet 299 Euro ohne Befestigungsspangen oder Magnetclips, das ist schon noch immer sehr daneben. Der Makrovorsatz kostet stattliche 359 Euro. Naja, wer es braucht .....

Ich weiß aber, dass irgendwann mal der Tag kommt, da lasse ich das ganze Kamerazeugs zuhause und habe dann wirklich nur ein Smartphone einstecken.

Gruß
vom cephilein
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Oldnat

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Re: Die Kamera für unterwegs - Smartphonefotografie

Ungelesener Beitragvon Oldnat » 10.09.2017, 14:49

Die Smartphone-Objektive werden nie die Leistung eines Zeiss Glases bringen, aber normalerweise braucht man das auch nicht. Die Auflösung meiner Bilder werden in einem Cewe Buch sowieso auf ein Bruchteil heruntergerechnet, aber das ist egal, denn das Offsetverfahren gibt bei zB. 25×25 cm sowieso vor, was gedruckt werden kann. Und ein normales Monitor gibt auch nur ein Bruchteil zurück. Ach noch ein Superstück bei 4HD. Und nicht zu vergessen: Schärfe und Auflösung und Farbverzerrung zählen weit weniger als die Komposition...

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